schwitzen
Flüssigkeit (Schweiß) über die Haut absondern, meist aufgrund von Hitze, körperlicher Anstrengung oder Angst.
In der Sauna fängt man schnell an zu schwitzen.

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Flüssigkeit (Schweiß) über die Haut absondern, meist aufgrund von Hitze, körperlicher Anstrengung oder Angst.
In der Sauna fängt man schnell an zu schwitzen.

Das Verb „schwitzen“ ist eng mit dem Nomen „der Schweiß“ verwandt. Wenn man schwitzt, produziert der Körper Schweiß.
Beim Marathon hat er stark geschwitzt und sein T-Shirt war voller Schweiß.
Um den Grund für das Schwitzen anzugeben, besonders bei Gefühlen wie Angst oder Nervosität, verwendet man die Präposition „vor“ mit Dativ.
Der Kandidat schwitzte vor Aufregung, als er auf die Bühne ging.
Wenn der Kontext eine Prüfung, eine schwere Aufgabe oder eine angespannte Situation ist, bedeutet „schwitzen“ umgangssprachlich, dass man sich sehr anstrengt oder Angst hat.
Für diese gute Note musste ich im Examen ganz schön schwitzen.
Wenn das Subjekt ein Gegenstand ist, zum Beispiel eine Flasche, eine Wand oder Käse, beschreibt „schwitzen“ die Bildung von Wassertropfen (Kondenswasser) auf der Oberfläche.
Hol die Getränke erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, sonst schwitzen die Flaschen.
„schwitzen“ und „bangen“ können beide mit Angst oder großer Anspannung zu tun haben. „schwitzen“ beschreibt zuerst eine körperliche Reaktion: Man bekommt Schweiß, zum Beispiel wegen Hitze, Sport oder Angst. Umgangssprachlich kann es auch heißen, dass man sich sehr anstrengt oder große Angst hat. „bangen“ meint dagegen direkt große Sorge oder Angst, oft um eine Person, eine Sache oder vor einem Ereignis. „bangen“ klingt ernster und etwas gehobener als „Angst haben“. Wenn der Körper im Mittelpunkt steht, passt „schwitzen“; wenn die Sorge im Mittelpunkt steht, passt „bangen“.

Vor der Prüfung schwitzte Paul, obwohl der Raum gar nicht warm war.
Die Eltern bangten um ihr Kind, weil es nach dem Unfall im Krankenhaus lag.