
sich angesprochen fühlen
Das Gefühl haben, dass eine allgemeine Äußerung, Kritik oder Frage persönlich an einen selbst gerichtet ist.
Als die Lehrerin fragte, wer die Hausaufgaben nicht gemacht hat, fühlten sich gleich mehrere Schüler angesprochen.
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Das Gefühl haben, dass eine allgemeine Äußerung, Kritik oder Frage persönlich an einen selbst gerichtet ist.
Als die Lehrerin fragte, wer die Hausaufgaben nicht gemacht hat, fühlten sich gleich mehrere Schüler angesprochen.

Beschreibt eine Person oder ein Thema, das erwähnt oder thematisiert wurde.
Die angesprochenen Probleme müssen wir dringend in der nächsten Sitzung diskutieren.
„Angesprochen“ ist das Partizip II des trennbaren Verbs „ansprechen“. Das Verb setzt sich aus „an“ und „sprechen“ zusammen und bedeutet wörtlich, das Sprechen an jemanden oder etwas zu richten.
Der Chef hat das Problem direkt angesprochen.
Die Bedeutung erkennen Sie leicht am Satzbau. Die Wendung „sich angesprochen fühlen“ bezieht sich auf ein persönliches Gefühl. Steht „angesprochen“ hingegen direkt vor einem Nomen (z.B. „das angesprochene Thema“), ist die Bedeutung „erwähnt“ gemeint.
Obwohl mein Name nicht fiel, habe ich mich sofort angesprochen gefühlt.
Die Wendung „sich angesprochen fühlen“ ist eine feste Einheit mit einem Reflexivpronomen im Akkusativ. Dieses Pronomen passt sich an die Person an (ich fühle mich, du fühlst dich, er fühlt sich angesprochen).
Fühlst du dich von seiner Kritik persönlich angesprochen?
Beide Wörter können sagen, dass ein Thema in einem Gespräch oder Text vorkam. „Erwähnt“ betont die bloße Nennung, während „angesprochen“ meist zeigt, dass man das Thema bewusst aufgreift oder thematisiert. Verwende „erwähnt“ bei einem kurzen Hinweis und „angesprochen“ bei einer inhaltlichen Behandlung.

Im Gespräch wurde der neue Fahrplan ausführlich angesprochen.
Im Gespräch wurde der neue Fahrplan nur kurz erwähnt.