
der Ast
Eine der Hauptverzweigungen, die direkt vom Stamm eines Baumes oder von einem dickeren Ast ausgehen.
Ein starker Ast ist im Sturm vom Baum abgebrochen.
Ast
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Eine der Hauptverzweigungen, die direkt vom Stamm eines Baumes oder von einem dickeren Ast ausgehen.
Ein starker Ast ist im Sturm vom Baum abgebrochen.

Im übertragenen Sinne ein Teilbereich oder eine Abzweigung eines größeren Systems, z. B. einer Familie oder Wissenschaft.
Die Genealogie verfolgt jeden Ast des Familienstammbaums.

Eine umgangssprachliche Redewendung, die bedeutet, sehr stark und ausgiebig zu lachen.
Bei der Komödie gestern haben wir uns wirklich einen Ast gelacht.
Vom Nomen „der Ast“ leitet sich das Verb „sich verästeln“ ab. Es bedeutet, dass sich etwas in viele kleinere Zweige oder Pfade aufteilt, so wie die Äste eines Baumes.
Das Wegenetz im Wald verästelt sich immer mehr.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „Ast“ oft mit Verben kombiniert, die eine Handlung beschreiben: „einen Ast absägen“, „auf einen Ast klettern“ oder „von einem Ast fallen“.
Die Kinder kletterten auf einen dicken Ast des Apfelbaums.
Die übertragene Bedeutung von „Ast“ findet man oft im Zusammenhang mit Familienstrukturen. Signalwörter sind hier „Stammbaum“, „Familie“ oder „Abstammung“.
Die Forschung zu ihrem Stammbaum zeigte, dass ein Ast der Familie nach Amerika ausgewandert war.
Der Ausdruck „sich einen Ast lachen“ ist eine feste Redewendung. Das Verb ist reflexiv („sich lachen“) und „einen Ast“ ist ein fester Bestandteil im Akkusativ.
Als er die Geschichte erzählte, hat sich die ganze Gruppe einen Ast gelacht.
Ast und Zweig bezeichnen beide holzige Verzweigungen eines Baumes. Ein Ast ist meist stärker und geht direkt vom Stamm oder einem dickeren Ast aus; ein Zweig ist normalerweise dünner und wächst an einem Ast. Die Grenze ist nicht immer scharf, doch Größe und Verzweigungsstufe helfen bei der Wahl.

Ein dicker Ast wächst seitlich aus dem Stamm.
Ein dünner Zweig wächst seitlich aus dem großen Ast.