der Atomausstieg
Die politische Entscheidung und der Prozess, die Nutzung von Kernenergie zur Stromerzeugung schrittweise zu beenden.
Der Atomausstieg in Deutschland wurde nach der Katastrophe von Fukushima beschlossen.

Atomausstieg
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Die politische Entscheidung und der Prozess, die Nutzung von Kernenergie zur Stromerzeugung schrittweise zu beenden.
Der Atomausstieg in Deutschland wurde nach der Katastrophe von Fukushima beschlossen.

Das Wort besteht aus „Atom“ (als Kurzform für Atomenergie) und „Ausstieg“. „Der Ausstieg“ leitet sich vom Verb „aussteigen“ ab und beschreibt das Beenden oder Verlassen von etwas, hier der Nutzung einer Technologie.
Der Kohleausstieg ist ein weiteres wichtiges politisches Thema.
Da es sich um einen politischen Prozess handelt, wird „Atomausstieg“ oft mit Verben wie „beschließen“, „fordern“, „umsetzen“ oder „vollziehen“ kombiniert.
Viele Umweltorganisationen fordern einen schnelleren Atomausstieg.
Dieses Wort ist in Deutschland von großer politischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Die Debatte darüber prägt die deutsche Energie- und Umweltpolitik seit Jahrzehnten.
Die Diskussion über den Atomausstieg spaltet die Meinungen.
„die Energiewende“ und „der Atomausstieg“ gehören beide zum Thema Energiepolitik. Sie werden leicht verwechselt, weil beide mit Veränderungen in der Stromversorgung zu tun haben. „die Energiewende“ ist aber der größere Begriff: Es geht um den Wechsel zu erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind und Wasser. „der Atomausstieg“ ist ein Teil davon und meint nur das schrittweise Ende der Nutzung von Kernenergie. Wenn man über das ganze Energiesystem spricht, passt „Energiewende“. Wenn es nur um das Abschalten von Atomkraftwerken geht, ist „Atomausstieg“ genauer.

Im Unterricht sprechen wir heute über den Atomausstieg und seine Folgen für die Stromversorgung.
Viele Städte bauen neue Windräder, damit die Energiewende schneller vorankommt.