ausnahmslos
Ohne jede Ausnahme; für jeden und alles geltend.
Die neue Regelung gilt ausnahmslos für alle Abteilungen.

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Ohne jede Ausnahme; für jeden und alles geltend.
Die neue Regelung gilt ausnahmslos für alle Abteilungen.

Das Wort ist klar zusammengesetzt: Es besteht aus „Ausnahme“, dem Fugenelement „-s-“ und der Endung „-los“, die „ohne“ bedeutet. „Ausnahmslos“ heißt also wörtlich „ohne Ausnahme“.
Alle Mitarbeiter, ausnahmslos, müssen an der Schulung teilnehmen.
Als Adverb kann „ausnahmslos“ an verschiedenen Stellen im Satz stehen. Oft steht es direkt vor „alle“ oder „jeder“, um diese zu verstärken. Es kann auch für Betonung am Satzanfang stehen.
Diese Regel gilt für ausnahmslos alle.
„Ausnahmslos“ klingt formeller und stärker als einfach nur „alle“. Es wird oft in offiziellen Kontexten, Regeln oder Anweisungen verwendet, um zu betonen, dass es wirklich keine Ausnahmen gibt.
Das Rauchverbot auf dem gesamten Gelände gilt ausnahmslos.
„teilweise“ und „ausnahmslos“ stehen stark im Gegensatz. „Teilweise“ bedeutet, dass etwas nur für einen Teil gilt oder nicht überall zutrifft. „Ausnahmslos“ bedeutet, dass es wirklich für alle oder alles gilt und keine Ausnahme erlaubt ist. „Teilweise“ passt also, wenn manche Fälle anders sind. „Ausnahmslos“ passt, wenn man besonders klar sagen will: niemand oder nichts ist ausgeschlossen.

Im Labor müssen ausnahmslos alle Mitarbeitenden Schutzbrillen tragen.
Zu Hause bezahlt sie die Rechnungen teilweise selbst.