benachteiligt
In einer schlechteren sozialen, wirtschaftlichen oder persönlichen Situation als andere zu sein und dadurch weniger Chancen oder Rechte zu haben.
Das Programm soll gezielt Kinder aus sozial benachteiligten Familien fördern.

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In einer schlechteren sozialen, wirtschaftlichen oder persönlichen Situation als andere zu sein und dadurch weniger Chancen oder Rechte zu haben.
Das Programm soll gezielt Kinder aus sozial benachteiligten Familien fördern.

„Benachteiligt“ ist das Partizip II des Verbs „benachteiligen“. Dieses Verb setzt sich aus der Vorsilbe „be-“ und dem Nomen „der Nachteil“ zusammen und bedeutet, jemandem einen Nachteil zu verschaffen.
Die neuen Regeln benachteiligen kleine Unternehmen.
Das Wort wird oft durch Adverbien präzisiert, die den Bereich der Benachteiligung nennen. Häufige Kombinationen sind „sozial benachteiligt“, „wirtschaftlich benachteiligt“ oder „finanziell benachteiligt“.
Die Stiftung unterstützt wirtschaftlich benachteiligte Studierende mit Stipendien.
„Benachteiligt“ kann vor einem Nomen stehen (attributiv) oder mit Verben wie „sein“ oder „sich fühlen“ verwendet werden (prädikativ).
Er fühlt sich gegenüber seinen Kollegen benachteiligt.
„bevorzugt“ und „benachteiligt“ beschreiben einen Gegensatz. Wer oder was „bevorzugt“ wird, bekommt einen Vorteil oder wird vor anderen gewählt. Wer „benachteiligt“ ist, hat schlechtere Chancen oder wird schlechter gestellt. „bevorzugt“ kann auch einfach heißen, dass man etwas lieber nimmt, zum Beispiel eine bevorzugte Methode. „benachteiligt“ passt eher zu unfairen oder schwierigen sozialen, wirtschaftlichen oder persönlichen Situationen. Kurz gesagt: „bevorzugt“ bedeutet eher Vorteil, „benachteiligt“ bedeutet eher Nachteil.

Kinder aus armen Familien sind in der Schule oft benachteiligt.
Bei der Bewerbung werden Menschen mit Erfahrung bevorzugt behandelt.