
der Bischof
Ein hoher geistlicher Würdenträger in christlichen Kirchen, der in der Regel ein Bistum oder eine Diözese leitet.
Der Bischof von Rom ist der Papst.
Bischof
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Ein hoher geistlicher Würdenträger in christlichen Kirchen, der in der Regel ein Bistum oder eine Diözese leitet.
Der Bischof von Rom ist der Papst.

Eine Figur im Schachspiel, die sich nur diagonal bewegen kann. In Deutschland wird diese Figur meist als „Läufer“ bezeichnet.
Jeder Spieler beginnt die Schachpartie mit zwei Bischöfen.
Vom Wort „Bischof“ leiten sich weitere Begriffe ab, die im kirchlichen Kontext wichtig sind. Das Adjektiv lautet „bischöflich“ und das von einem Bischof geleitete Gebiet heißt „das Bistum“.
Die bischöfliche Residenz befindet sich neben dem Dom.
Ob der Geistliche oder die Schachfigur gemeint ist, erkennen Sie leicht am Kontext. Wörter wie „Kirche“, „Glaube“ oder „weihen“ deuten auf die religiöse Bedeutung hin, während „Schachbrett“, „Partie“ oder „ziehen“ auf die Schachfigur verweisen.
Der Bischof weihte die neue Kirche ein.
Im religiösen Kontext wird ein Bischof oft mit bestimmten Handlungen verbunden. Typische Verben sind „weihen“, „ernennen“ oder „predigen“.
Der Papst wird einen neuen Bischof für die Diözese ernennen.
In Deutschland wird die Schachfigur fast immer „der Läufer“ genannt. Die Bezeichnung „Bischof“ für die Figur ist zwar korrekt, aber selten und wird oft nur von Spielern verwendet, die international spielen oder die englischen Begriffe kennen.
Mein Läufer bedroht jetzt deine Dame.
Im Schach bezeichnen Bischof und Läufer dieselbe diagonal ziehende Figur. Läufer ist im deutschen Standard die übliche Bezeichnung, während Bischof vor allem durch andere Sprachgewohnheiten oder im Vergleich mit anderen Sprachen verständlich sein kann. In deutschen Schacherklärungen passt daher meist Läufer.

In dieser Schachanleitung wird die diagonal ziehende Figur aus Gründen des Sprachvergleichs als Bischof bezeichnet.
Der Läufer zieht von seinem weißen Feld aus diagonal über das Brett.