das Bissel
Umgangssprachlich, besonders in Süddeutschland und Österreich für eine sehr kleine Menge von etwas; ein bisschen.
Wart noch ein Bissel, ich bin gleich fertig!

Bissel
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Umgangssprachlich, besonders in Süddeutschland und Österreich für eine sehr kleine Menge von etwas; ein bisschen.
Wart noch ein Bissel, ich bin gleich fertig!

„Bissel“ ist ein umgangssprachliches Wort, das vor allem in Süddeutschland und Österreich verwendet wird. In anderen Teilen Deutschlands ist es weniger gebräuchlich.
Kannst du mir noch ein Bissel Soße geben?
Das Wort ist eine regionale Variante von „Bisschen“. Dieses wiederum kommt von „der Bissen“ (ein Stück zum Abbeißen). „Ein Bissel“ bedeutet also wörtlich „ein kleiner Bissen“.
Ich möchte nur ein Bissel von dem Kuchen probieren.
Obwohl „das Bissel“ ein Nomen ist, wird es sehr oft wie ein Adverb benutzt, um eine Handlung oder ein Adjektiv leicht abzuschwächen. Es bedeutet dann „ein wenig“ oder „etwas“.
Ich bin heute ein Bissel müde.
Da „Bissel“ oft wie ein Adverb verwendet wird, vergessen Lernende manchmal, es großzuschreiben. Denken Sie daran: „das Bissel“ ist ein Nomen und wird daher immer großgeschrieben.
Gib mir bitte noch ein Bissel Zeit.
„etwas“ und „das Bissel“ können beide eine kleine, unbestimmte Menge meinen. „etwas“ ist neutral und überall passend, zum Beispiel in Gesprächen, Texten und formelleren Situationen. „das Bissel“ ist umgangssprachlich und regional, besonders in Süddeutschland und Österreich. Es klingt oft persönlicher oder lockerer. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide „ein wenig“ bedeuten können. Wenn du sicher und neutral sprechen willst, nimm „etwas“. „Das Bissel“ passt eher in lockere Alltagssprache.

Das Bissel Suppe reicht mir heute völlig.
Kannst du mir bitte etwas Wasser geben?