blinken
Ein wiederholtes, kurzes Aufleuchten und Erlöschen von Licht.
Die Warnleuchte am Armaturenbrett begann rot zu blinken.

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Ein wiederholtes, kurzes Aufleuchten und Erlöschen von Licht.
Die Warnleuchte am Armaturenbrett begann rot zu blinken.

Das Verb „blinken“ wird nur für Lichtquellen verwendet, nicht für die Bewegung der Augen. Wenn sich die Augen schnell schließen und öffnen, verwendet man im Deutschen ein anderes Verb.
Die Sterne blinkten am Nachthimmel.
Die genaue Bedeutung von „blinken“ hängt stark vom Kontext ab. Im Straßenverkehr meint man den Fahrtrichtungsanzeiger. Bei technischen Geräten ist es ein Warn- oder Statussignal. In poetischer Sprache beschreibt es das Schimmern von Oberflächen.
Bitte blinke, bevor du die Spur wechselst.
Im Kontext des Autofahrens wird „blinken“ sehr oft mit einer Richtungsangabe kombiniert. Die häufigsten Wendungen sind „rechts blinken“ und „links blinken“.
Der Fahrer vor mir hat nicht geblinkt und ist einfach abgebogen.
In der Bedeutung „schimmern“ wird „blinken“ oft mit einer Lichtquelle oder einem reflektierenden Ort verbunden. Typische Formulierungen sind „in der Sonne blinken“ oder „im Licht blinken“.
Der frisch gefallene Schnee blinkte in der Morgensonne.
„anzeigen“ und „blinken“ können beide etwas mitteilen, besonders bei Technik oder im Verkehr. „anzeigen“ ist allgemeiner: Ein Gerät, ein Symbol oder ein Bildschirm macht eine Information sichtbar. „blinken“ beschreibt dagegen ein Licht, das immer wieder kurz an- und ausgeht. Beim Auto kann „blinken“ auch heißen, dass man den Blinker benutzt, um eine Richtung anzuzeigen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein blinkendes Licht oft eine Information anzeigt. Wichtig ist: „anzeigen“ meint die Information, „blinken“ die Art des Lichts oder das Signal beim Fahren.

Vor der Kreuzung hat der Fahrer rechtzeitig geblinkt.
Am Bahnhof zeigt die Tafel die Verspätung des Zuges an.