bluten
Blut aus einer Wunde oder einer Körperöffnung verlieren.
Nach dem Sturz vom Fahrrad hat mein Knie stark geblutet.

Loading your saved state.
Blut aus einer Wunde oder einer Körperöffnung verlieren.
Nach dem Sturz vom Fahrrad hat mein Knie stark geblutet.

Das Verb „bluten“ ist direkt mit dem Nomen „das Blut“ verbunden. Wenn man blutet, verliert man Blut.
Überall auf dem Boden war Blut.
Obwohl „bluten“ eine Art Veränderung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „haben“ gebildet, nicht mit „sein“.
Er hat nach dem Zahnarztbesuch noch lange geblutet.
Um die Stelle zu nennen, die blutet, verwendet man meist die Präposition „aus“ mit Dativ oder „an“ mit Dativ.
Das Kind blutet aus der Nase.
In der umgangssprachlichen Bedeutung „viel Geld bezahlen“ wird oft die Präposition „für“ verwendet, um den Grund für die hohen Kosten zu nennen.
Für das neue Dach mussten wir ganz schön bluten.
„verlaufen“ und „bluten“ können beide beschreiben, dass Farbe nicht sauber an ihrem Platz bleibt. „verlaufen“ benutzt man allgemein, wenn Farbe oder Flüssigkeit unkontrolliert ineinanderfließt und die Form unscharf wird. „bluten“ ist in diesem Sinn fachlicher und passt besonders beim Drucken: Farbe läuft über den vorgesehenen Bereich hinaus oder scheint durch Papier. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide bei Farbe und Rändern vorkommen. Im Alltag ist „verlaufen“ meist natürlicher; „bluten“ passt vor allem in Druck- oder Design-Kontexten.

Beim Druck blutet die rote Farbe leicht über den Rand.
Der Text ist nass geworden, und die Tinte ist verlaufen.