Ein Musik- und Tanzstil, der sich in den 1920er Jahren aus dem Blues entwickelt hat und durch einen schnellen, rollenden Rhythmus gekennzeichnet ist. Oft als Kurzform für Boogie-Woogie verwendet.
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Die Band spielte einen mitreißenden Boogie und die Tanzfläche füllte sich sofort.
Tipps
Kurzform
„Boogie“ ist die gebräuchliche Kurzform des Begriffs „Boogie-Woogie“. Im Alltag wird fast immer die kurze Form verwendet, wenn der Kontext von Musik oder Tanz klar ist.
BEISPIEL
Am Klavier improvisierte er einen schnellen Boogie-Woogie.
Typische Verben
Das Wort wird fast immer mit zwei Verben verwendet: Musiker „spielen“ einen Boogie, während das Publikum „Boogie tanzt“.
BEISPIEL
Die Band spielte einen Boogie und alle fingen an zu tanzen.
Kontext: Musik
Der Begriff gehört fest zum Vokabular der Musik, insbesondere des Klavierspiels. Er beschreibt einen typischen Rhythmus der linken Hand am Klavier.
BEISPIEL
Sein Klavierspiel ist stark vom Boogie und Blues beeinflusst.
Vergleichen mit
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Boogie vs Blues
„der Blues“ und „der Boogie“ gehören beide zur Musik und sind historisch miteinander verbunden. „Blues“ meint eine Musikrichtung, die oft ruhiger, gefühlvoller und melancholischer klingt. „Boogie“ oder „Boogie-Woogie“ ist daraus entstanden und hat meist einen schnellen, rollenden Rhythmus, zu dem man gut tanzen kann. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide aus ähnlichen musikalischen Traditionen kommen. Wenn es um traurige, gefühlvolle Musik geht, passt eher „Blues“. Wenn der starke, schnelle Rhythmus im Vordergrund steht, ist „Boogie“ genauer.
Boogie
Beim Stadtfest tanzten viele Leute zu einem schnellen Boogie.
Blues
Am Abend spielt die Band einen langsamen Blues mit Gitarre und Mundharmonika.