die Bosheit
Die Eigenschaft, böse oder bösartig zu sein; die bewusste Absicht, jemandem zu schaden, ihn zu verletzen oder unfreundlich zu sein.
Er sagte das nicht aus Versehen, sondern aus reiner Bosheit.

Bosheit
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Die Eigenschaft, böse oder bösartig zu sein; die bewusste Absicht, jemandem zu schaden, ihn zu verletzen oder unfreundlich zu sein.
Er sagte das nicht aus Versehen, sondern aus reiner Bosheit.

„Die Bosheit“ wird vom Adjektiv „böse“ abgeleitet. Die Endung „-heit“ ist typisch für deutsche Nomen, die eine Eigenschaft oder einen Zustand beschreiben.
Sei nicht so böse zu deinem kleinen Bruder.
Das Wort hat zwei Verwendungen: Als unzählbares Nomen beschreibt es die Eigenschaft (Bosheit als Charakterzug). Als zählbares Nomen im Plural („Bosheiten“) bezeichnet es einzelne, konkrete bösartige Taten oder Worte.
Seine Entscheidung war von Bosheit geprägt.
In der Bedeutung „bösartige Absicht“ wird das Wort sehr oft in der festen Wendung „aus reiner Bosheit“ verwendet. Dies betont, dass es keinen anderen Grund für eine Handlung gab.
Er hat die Vase zerbrochen, und das nur aus reiner Bosheit.
Wenn einzelne Taten gemeint sind, wird „Bosheit“ oft mit dem Adjektiv „klein“ kombiniert. Typische Verben sind „sagen“, „machen“ oder „begehen“.
Er ist bekannt für seine gemeinen Bosheiten gegenüber Kollegen.
„die Güte“ und „die Bosheit“ beschreiben gegensätzliche Eigenschaften im Verhalten gegenüber anderen Menschen. „Güte“ bedeutet, dass jemand freundlich, wohlwollend und nachsichtig ist. „Bosheit“ bedeutet dagegen, dass jemand absichtlich unfreundlich ist oder anderen schaden will. Der Gegensatz liegt also in der inneren Haltung: Güte will helfen oder verzeihen, Bosheit will verletzen oder schaden.

Seine Bosheit zeigte sich, als er die anderen absichtlich auslachte.
Mit großer Güte hörte Frau Becker dem Kind zu und machte ihm keine Vorwürfe.