Ein Grundnahrungsmittel, das aus einem Teig aus Mehl, Wasser, Salz und einem Triebmittel wie Hefe gebacken wird. Kann sich auf das Nahrungsmittel allgemein oder auf einen einzelnen Laib beziehen.
beispiel
Ich kaufe jeden Morgen ein frisches Brot beim Bäcker.
Tipps
Produktive Wortbildung
„Brot“ ist die Basis für viele nützliche zusammengesetzte Nomen im Deutschen. Beispiele sind „das Abendbrot“ (Abendessen), „das Pausenbrot“ (Snack für die Pause) oder „die Brotdose“ (Box für das Pausenbrot).
BEISPIEL
Vergiss dein Pausenbrot für die Schule nicht!
Kultureller Kontext
Brot hat in Deutschland eine große kulturelle Bedeutung. Die traditionelle kalte Mahlzeit am Abend wird oft „Abendbrot“ genannt und besteht typischerweise aus Brot, Wurst und Käse.
BEISPIEL
Was gibt es heute zum Abendbrot?
Feste Wendung
Die Redewendung „sein Brot verdienen“ ist fest. Das Possessivpronomen („mein“, „dein“, „sein“ usw.) muss an die Person angepasst werden, die ihren Lebensunterhalt verdient.
BEISPIEL
Sie verdient ihr Brot als Lehrerin an einer Grundschule.
Vergleichen mit
confusable
Brot vs Brötchen
„das Brot“ und „das Brötchen“ gehören beide zu Backwaren aus ähnlichem Teig. Der wichtigste Unterschied ist die Größe und Verwendung. „Brot“ meint das Nahrungsmittel allgemein oder einen ganzen Laib, von dem man Scheiben abschneidet. „Brötchen“ ist ein kleines einzelnes Gebäck, das man oft zum Frühstück oder unterwegs isst. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Brötchen im Grunde eine kleine Brotware ist. Im Alltag sagt man aber nicht „ein kleines Brot“, wenn man ein Frühstücksbrötchen meint. Auch in den festen Wendungen „sein Brot verdienen“ und „seine Brötchen verdienen“ geht es jeweils um den Lebensunterhalt.
Brot
Nach der Arbeit kauft Tom ein frisches Brot für das Abendessen.
Brötchen
Am Bahnhof hat Lisa ein Brötchen mit Käse gegessen.