Eine physikalische Größe aus der Mechanik, die die Drehwirkung einer Kraft auf einen Körper beschreibt. Es ist entscheidend für die Beschleunigung von rotierenden Objekten, wie Rädern oder Motoren.
beispiel
Der Elektromotor liefert schon bei niedriger Drehzahl ein hohes Drehmoment.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „drehen“ und „das Moment“ zusammen. „Das Moment“ (sächlich) ist hier ein physikalischer Begriff, nicht zu verwechseln mit „der Moment“ (maskulin), der einen Zeitpunkt bezeichnet. Es beschreibt also wörtlich die „Größe der Drehung“.
BEISPIEL
Die Kraft erzeugt ein Drehmoment, das das Rad in Bewegung setzt.
Technische Fachsprache
„Drehmoment“ ist ein Fachbegriff aus der Physik und Technik, besonders im Maschinen- und Fahrzeugbau. Im Alltag hört man es oft in Diskussionen über Autos und Motoren.
BEISPIEL
Beim Autokauf achten viele auf das Drehmoment des Motors.
Typische Verbindungen
Häufige Adjektive sind „hoch“, „niedrig“ oder „maximal“. Typische Verben sind „haben“, „liefern“ oder „erzeugen“. Oft wird es mit Motoren in Verbindung gebracht.
BEISPIEL
Dieser Elektromotor liefert sofort sein maximales Drehmoment.
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Drehmoment vs Kraft
„die Kraft“ und „das Drehmoment“ gehören beide zur Physik und beschreiben, dass etwas auf einen Körper wirkt. „Kraft“ ist der allgemeinere Begriff: Sie kann etwas schieben, ziehen, beschleunigen oder verformen. „Drehmoment“ ist spezieller. Es beschreibt die Drehwirkung einer Kraft, zum Beispiel bei einem Motor, einem Rad oder einem Schraubenschlüssel. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Drehmoment durch eine Kraft entsteht. Praktisch gilt: Geht es allgemein um Schieben oder Ziehen, passt „Kraft“. Geht es um Drehen, passt „Drehmoment“.
Drehmoment
Das Drehmoment des Motors ist wichtig, wenn das Auto schnell anfahren soll.
Kraft
Mit viel Kraft zieht Paul die schwere Kiste über den Boden.