
dürfen
Die Erlaubnis haben, etwas zu tun, oder berechtigt sein, etwas zu bekommen oder zu benutzen.
Du darfst heute länger aufbleiben.
dürfen – durfte – hat gedurft
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Die Erlaubnis haben, etwas zu tun, oder berechtigt sein, etwas zu bekommen oder zu benutzen.
Du darfst heute länger aufbleiben.

In einer Frage wird damit höflich um Erlaubnis gebeten.
Darf ich kurz Ihr Telefon benutzen?

Drückt eine Vermutung oder Wahrscheinlichkeit aus, besonders in der Form „dürfte“ oder „dürften“.
Das dürfte die beste Lösung sein.

Drückt starken Unglauben, Entsetzen oder Ärger über eine Nachricht oder Situation aus.
Das darf doch nicht wahr sein, schon wieder ist der Zug ausgefallen!
| ich | darf |
|---|---|
| du | darfst |
| er/sie/es | darf |
| wir | dürfen |
| ihr | dürft |
| sie | dürfen |
| ich | durfte |
|---|---|
| du | durftest |
| er/sie/es | durfte |
| wir | durften |
| ihr | durftet |
| sie | durften |
| ich | habe gedurft habe dürfen |
|---|---|
| du | hast gedurft hast dürfen |
| er/sie/es | hat gedurft hat dürfen |
| wir | haben gedurft haben dürfen |
| ihr | habt gedurft habt dürfen |
| sie | haben gedurft haben dürfen |
| ich | hatte gedurft hatte dürfen |
|---|---|
| du | hattest gedurft hattest dürfen |
| er/sie/es | hatte gedurft hatte dürfen |
| wir | hatten gedurft hatten dürfen |
| ihr | hattet gedurft hattet dürfen |
| sie | hatten gedurft hatten dürfen |
| ich | werde dürfen |
|---|---|
| du | wirst dürfen |
| er/sie/es | wird dürfen |
| wir | werden dürfen |
| ihr | werdet dürfen |
| sie | werden dürfen |
| ich | dürfe |
|---|---|
| du | dürfest |
| er/sie/es | dürfe |
| wir | dürfen |
| ihr | dürfet |
| sie | dürfen |
Für die indirekte Rede.
| ich | dürfte |
|---|---|
| du | dürftest |
| er/sie/es | dürfte |
| wir | dürften |
| ihr | dürftet |
| sie | dürften |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | dürfen |
|---|---|
| mit zu | zu dürfen |
| Partizip I | dürfend |
| Partizip II | gedurft |
„Dürfen“ steht als Modalverb normalerweise mit einem Infinitiv ohne „zu“. Im Hauptsatz steht der Infinitiv am Satzende, während „dürfen“ an der zweiten Stelle steht.
Ihr dürft den Raum erst nach der Pause betreten.
Mit „nicht dürfen“ wird ein Verbot oder fehlende Erlaubnis ausgedrückt. Die Verneinung bezieht sich dabei auf die Erlaubnis, etwas zu tun.
Du darfst hier nicht parken.
Für eine höfliche Bitte steht „dürfen“ häufig in einer Frage mit „ich“ oder „wir“ als Subjekt. Das Modalverb steht dabei vor dem Subjekt.
Darf ich Ihnen eine Frage stellen?
In der Form „dürfte“ oder „dürften“ klingt eine Vermutung vorsichtig und zurückhaltend. Häufig steht zusätzlich „wohl“, wenn die Wahrscheinlichkeit besonders deutlich markiert werden soll.
Der Brief dürfte wohl schon angekommen sein.
„Das darf doch nicht wahr sein!“ ist eine feste Ausrufewendung. „Doch“ verstärkt hier den Ausdruck von Unglauben, Entsetzen oder Ärger.
Das darf doch nicht wahr sein, jetzt ist auch noch der Aufzug kaputt!