durchsetzbar
So beschaffen, dass etwas (z.B. ein Plan, ein Recht, eine Regel) in die Tat umgesetzt oder verwirklicht werden kann, auch gegen Widerstände.
Die vorgeschlagene Regelung ist ohne die Zustimmung aller Abteilungen nicht durchsetzbar.

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So beschaffen, dass etwas (z.B. ein Plan, ein Recht, eine Regel) in die Tat umgesetzt oder verwirklicht werden kann, auch gegen Widerstände.
Die vorgeschlagene Regelung ist ohne die Zustimmung aller Abteilungen nicht durchsetzbar.

Das Wort besteht aus dem Verb „durchsetzen“ und der Endung „-bar“. Die Endung „-bar“ bedeutet „kann ... werden“, also bedeutet „durchsetzbar“ wörtlich, dass etwas „durchgesetzt werden kann“.
Ein Recht ist nur dann wertvoll, wenn es auch gerichtlich durchsetzbar ist.
Das Adjektiv wird sehr oft in abgeschwächter oder negativer Form verwendet. Typische Kombinationen sind „nicht durchsetzbar“, „kaum durchsetzbar“ oder „schwer durchsetzbar“.
Diese Forderung ist politisch nur schwer durchsetzbar.
„Durchsetzbar“ wird häufig in rechtlichen, politischen oder geschäftlichen Kontexten verwendet. Es beschreibt oft abstrakte Nomen wie „Anspruch“, „Forderung“, „Recht“, „Plan“ oder „Interesse“.
Der Anwalt prüft, ob Ihr Anspruch auf Schadensersatz überhaupt durchsetzbar ist.
„machbar“ und „durchsetzbar“ können beide bedeuten, dass etwas verwirklicht werden kann. „Machbar“ ist allgemeiner und fragt nur, ob etwas praktisch möglich ist. „Durchsetzbar“ benutzt man, wenn es Widerstand geben kann, zum Beispiel bei Regeln, Rechten, Entscheidungen oder politischen Plänen. Dann geht es nicht nur darum, ob etwas möglich ist, sondern auch darum, ob man es gegen andere Meinungen oder Interessen erreichen kann. „Machbar“ passt zu vielen normalen Plänen, „durchsetzbar“ klingt stärker nach Konflikt, Regeln oder Verhandlungen.

Die neue Regel ist nur durchsetzbar, wenn die meisten Mitarbeiter sie akzeptieren.
Mit dem kleinen Team ist das Projekt nur in mehreren Schritten machbar.