duzen
Jemanden mit der informellen Anrede „du“ ansprechen, im Gegensatz zur formellen Anrede „Sie“.
In unserem Team duzen sich alle Kollegen.

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Jemanden mit der informellen Anrede „du“ ansprechen, im Gegensatz zur formellen Anrede „Sie“.
In unserem Team duzen sich alle Kollegen.

Das Verb „duzen“ wird immer mit einer Person im Akkusativ verwendet. Es beschreibt die Handlung, jemanden mit „du“ anzusprechen.
In vielen Start-ups duzen die Mitarbeiter sogar den Chef.
Die Wahl zwischen „duzen“ und der formellen Anrede „Sie“ (siezen) ist im Deutschen sehr wichtig. Normalerweise bietet die ältere oder ranghöhere Person das „Du“ an.
Mein Professor hat mir angeboten, ihn zu duzen.
Eine sehr häufige Wendung ist „jemandem das Du anbieten“. Dies ist die höfliche Art, eine informellere Anrede vorzuschlagen.
Nach dem Meeting hat mir die Chefin das Du angeboten.
Die reflexive Form „sich duzen mit“ beschreibt eine gegenseitige vertraute Beziehung. Die Person, mit der man per Du ist, wird mit der Präposition „mit“ und dem Dativ angeschlossen.
Ich duze mich mit allen meinen direkten Kollegen.
„Bruderschaft“ und „duzen“ können beide mit dem Wechsel vom „Sie“ zum „du“ zu tun haben. „duzen“ beschreibt direkt die Anrede: Man sagt „du“ zu jemandem. „Bruderschaft trinken“ ist dagegen ein bestimmtes Ritual, bei dem zwei Personen zusammen trinken und danach oft zum „du“ wechseln. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide in Situationen mit mehr Vertrautheit vorkommen. Praktisch gilt: Man duzt eine Person im Alltag; Bruderschaft trinkt man nur in einer besonderen, eher traditionellen Situation.

Im kleinen Team duzen sich alle, auch die Chefin.
Nach dem Fest haben die beiden Kollegen Bruderschaft getrunken.