die Ebbe
Das periodische Sinken des Meeresspiegels als Teil der Gezeiten. Es ist das Gegenteil von Flut.
Bei Ebbe kann man im Watt spazieren gehen und Muscheln suchen.

Ebbe
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Das periodische Sinken des Meeresspiegels als Teil der Gezeiten. Es ist das Gegenteil von Flut.
Bei Ebbe kann man im Watt spazieren gehen und Muscheln suchen.

„Ebbe“ wird fast immer zusammen mit seinem Gegenstück „Flut“ genannt. Die feste Wendung „Ebbe und Flut“ beschreibt den gesamten Zyklus der Gezeiten.
An der Küste bestimmen Ebbe und Flut den Tagesrhythmus.
Um auszudrücken, dass etwas während der Zeit des niedrigen Wasserstandes passiert, verwendet man die Präposition „bei“ mit Dativ: „bei Ebbe“.
Bei Ebbe kann man weit ins Watt hinauslaufen.
Die zweite Bedeutung existiert fast nur in der festen Redewendung „Ebbe in der Kasse haben“ oder „Ebbe in der Kasse sein/herrschen“. Sie beschreibt bildlich einen leeren Geldbeutel.
Nach dem teuren Urlaub herrscht bei uns Ebbe in der Kasse.
Die Redewendung „Ebbe in der Kasse“ ist umgangssprachlich. Man verwendet sie in informellen Gesprächen unter Freunden oder in der Familie.
Ich kann nicht mit ins Kino kommen, bei mir ist gerade Ebbe in der Kasse.
„die Pleite“ und „Ebbe in der Kasse“ können beide mit Geldproblemen zu tun haben. „die Pleite“ ist stärker und meint, dass jemand oder eine Firma finanziell zusammenbricht oder kein Geld mehr hat. „Ebbe in der Kasse“ ist eine umgangssprachliche Wendung und meint eher: Im Moment ist wenig oder kein Geld da. Das kann vorübergehend sein. Lernende können sie verwechseln, weil beide nach Geldmangel klingen. Bei ernstem Bankrott passt „Pleite“, bei knappem Geld im Alltag eher „Ebbe in der Kasse“.

Nach dem Urlaub ist bei Johanna Ebbe in der Kasse.
Nach mehreren schlechten Monaten musste das Restaurant seine Pleite anmelden.