das Eigentor
Im Sport, insbesondere im Fußball, ein Tor, das ein Spieler versehentlich in das Tor der eigenen Mannschaft schießt.
Durch ein unglückliches Eigentor in der letzten Minute verlor die Mannschaft das Spiel.

Eigentor
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Im Sport, insbesondere im Fußball, ein Tor, das ein Spieler versehentlich in das Tor der eigenen Mannschaft schießt.
Durch ein unglückliches Eigentor in der letzten Minute verlor die Mannschaft das Spiel.

Das Wort ist eine klare Zusammensetzung aus „eigen“ und „Tor“. Es beschreibt also wörtlich ein Tor, das man in die „eigene“ Mannschaftskasse schießt.
Das Spiel wurde durch ein Eigentor in der letzten Minute entschieden.
Die übertragene Bedeutung wird fast ausschließlich in der festen Wendung „sich ein Eigentor schießen“ verwendet. Sie bedeutet, dass man sich durch eine eigene Handlung unbeabsichtigt selbst schadet.
Mit seiner Kritik am Chef hat er sich ein klassisches Eigentor geschossen.
In der Redewendung „sich ein Eigentor schießen“ steht das Reflexivpronomen „sich“ im Dativ. Die Person, die sich selbst schadet, ist das Subjekt des Satzes.
Du schießt dir nur ein Eigentor, wenn du die Prüfung ohne Vorbereitung versuchst.
„das Tor“ und „das Eigentor“ können beide einen Treffer im Sport meinen. „Tor“ ist das allgemeine Wort für einen Treffer. „Eigentor“ ist ein besonderer Fall: Ein Spieler trifft aus Versehen in das Tor der eigenen Mannschaft. Deshalb zählt der Punkt für den Gegner. Man kann die Wörter verwechseln, weil jedes Eigentor auch ein Tor ist, aber nicht jedes Tor ein Eigentor. Außerdem benutzt man „ein Eigentor schießen“ auch bildlich, wenn jemand sich selbst schadet.

Der Verteidiger schießt ein Eigentor, weil er den Ball falsch trifft.
Das erste Tor fällt schon nach fünf Minuten.