
die Eile
Ein Zustand von Hast oder Zeitdruck, bei dem man etwas schnell erledigen muss oder will.
In seiner Eile vergaß er die Schlüssel auf dem Tisch.
Eile
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Ein Zustand von Hast oder Zeitdruck, bei dem man etwas schnell erledigen muss oder will.
In seiner Eile vergaß er die Schlüssel auf dem Tisch.

Eine Redewendung, die bedeutet, dass etwas sehr schnell und hastig geschieht.
Sie packte in aller Eile ihre Sachen und rannte zum Bahnhof.

Eine formelle Wendung, die ausdrückt, dass schnelles Handeln dringend erforderlich ist.
Bei einem Herzinfarkt ist Eile geboten und man muss sofort den Notarzt rufen.
Das Nomen „die Eile“ gehört zum Verb „eilen“, was „sich schnell bewegen“ oder „sich beeilen“ bedeutet. Beide Wörter teilen den Stamm und die Grundbedeutung von Hast und Schnelligkeit.
Wir müssen jetzt eilen, sonst verpassen wir den Zug.
Sehr häufig wird „Eile“ in den festen Wendungen „in Eile sein“ oder „Eile haben“ verwendet. Beide bedeuten, dass man wenig Zeit hat und sich beeilen muss.
Entschuldigung, ich kann nicht reden, ich bin in Eile.
Die Wendung „in aller Eile“ betont, dass etwas extrem schnell und oft unvorbereitet geschieht. Sie funktioniert wie ein Adverb, das die Handlung des Satzes beschreibt.
Er verließ das Haus in aller Eile und vergaß sein Handy.
Der Ausdruck „Eile ist geboten“ ist eine formelle und unpersönliche Art zu sagen, dass schnelles Handeln notwendig ist. Man findet ihn oft in Anweisungen, Nachrichten oder Warnungen.
Da das Wasser steigt, ist bei der Evakuierung höchste Eile geboten.
Eile bezeichnet allgemein schnelles Handeln unter Zeitdruck und kann dabei noch sachlich wirken. Hetze legt stärker nahe, dass die Zeit nicht reicht und man deshalb nervös oder überstürzt handelt. Für bloße Dringlichkeit passt Eile; für belastenden, gehetzten Zeitdruck eher Hetze.

Wegen der kurzen Frist erledigte sie die Vorbereitungen mit großer Eile.
Die viel zu kurze Frist führte bei den Vorbereitungen zu großer Hetze.