sich einig sein
Die gleiche Meinung oder Ansicht wie eine andere Person oder Gruppe haben und übereinstimmen.
In diesem Punkt sind wir uns alle einig.

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Die gleiche Meinung oder Ansicht wie eine andere Person oder Gruppe haben und übereinstimmen.
In diesem Punkt sind wir uns alle einig.

Das Wort „einig“ wird fast immer reflexiv mit „sich“ verwendet: „sich einig sein“ oder „sich einig werden“. Das Reflexivpronomen passt sich dabei an das Subjekt an.
Wir sind uns einig, dass wir etwas ändern müssen.
Die Kombination mit „sein“ beschreibt einen Zustand der Übereinstimmung, während die Kombination mit „werden“ den Prozess der Einigung beschreibt, der oft nach einer Diskussion stattfindet.
Die Geschwister sind sich einig, wie sie das Erbe aufteilen.
Wenn man den Gegenstand der Einigung nennt, verwendet man die Präposition „über“ gefolgt vom Akkusativ.
Die Experten sind sich über die Ursachen des Problems nicht einig.
„Einig“ leitet sich von der Zahl „eins“ ab. Es beschreibt die Idee, dass mehrere Personen zu „einer“ Meinung kommen. Verwandte Wörter sind „die Einigkeit“ (Zustand des Einigseins) und „vereinigen“ (zusammenführen).
Einigkeit macht stark.
Die Verwendung als Adjektiv vor einem Nomen (z.B. „ein einiges Volk“) ist selten und wirkt oft formell oder literarisch. Im Alltag dominiert die reflexive Verwendung.
Die Jury trat als einiges Gremium auf.
„eins“ und „einig“ können beide ausdrücken, dass mehrere Personen die gleiche Meinung haben. Der wichtige Unterschied ist die Form: „einig“ ist das normale Adjektiv in der Wendung „sich einig sein“. „eins“ kommt hier nur in der festen Wendung „sich eins sein“ vor. Diese Wendung klingt etwas gehobener oder weniger alltäglich. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Übereinstimmung zu tun haben. Im Alltag ist „Wir sind uns einig“ meistens natürlicher als „Wir sind uns eins“.

Mein Bruder und ich sind uns einig: Am Wochenende räumen wir die Wohnung auf.
Nach dem Gespräch sind wir uns eins, dass der Plan geändert werden muss.