entbehrlich
Nicht notwendig oder verzichtbar. Etwas ist entbehrlich, wenn man gut ohne es auskommen kann.
Angesichts der knappen Zeit sind lange Diskussionen über Nebensächlichkeiten entbehrlich.

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Nicht notwendig oder verzichtbar. Etwas ist entbehrlich, wenn man gut ohne es auskommen kann.
Angesichts der knappen Zeit sind lange Diskussionen über Nebensächlichkeiten entbehrlich.

Das Adjektiv „entbehrlich“ leitet sich vom Verb „entbehren“ ab, was „auf etwas verzichten“ oder „etwas nicht haben“ bedeutet. Die Vorsilbe „ent-“ drückt oft eine Entfernung aus. Etwas Entbehrliches kann man also „entfernen“, ohne dass es fehlt.
In der Notlage mussten sie auf alles entbehrliche Gepäck verzichten.
„Entbehrlich“ ist ein Wort des formelleren Sprachgebrauchs und wird häufig in schriftlichen Texten, Berichten oder bei Bewertungen verwendet. Es klingt sachlicher und distanzierter.
Die Studie kam zu dem Schluss, dass dieser Arbeitsschritt entbehrlich ist.
Eine feste Wendung ist „sich entbehrlich machen“. Das bedeutet, dass eine Person sich so verhält oder arbeitet, dass sie nicht mehr gebraucht wird und leicht ersetzt werden kann.
Wer sein Wissen nicht teilt, macht sich im Team schnell entbehrlich.
„nötig“ und „entbehrlich“ stehen in einem klaren Gegensatz. „Nötig“ sagt, dass man etwas braucht oder dass etwas erforderlich ist. „Entbehrlich“ sagt, dass man auf etwas verzichten kann, weil es nicht wirklich gebraucht wird. Wenn etwas für ein Ziel wichtig ist, ist es nötig. Wenn es ohne Problem weggelassen werden kann, ist es entbehrlich.

Für die kurze Besprechung ist ein langer Bericht entbehrlich.
Vor dem Umzug ist eine genaue Planung nötig.