
der Erzähler
Eine männliche Person, die eine Geschichte oder ein Ereignis mündlich oder schriftlich wiedergibt.
Der Großvater war ein begnadeter Erzähler, dessen Geschichten die ganze Familie fesselten.
Erzähler
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Eine männliche Person, die eine Geschichte oder ein Ereignis mündlich oder schriftlich wiedergibt.
Der Großvater war ein begnadeter Erzähler, dessen Geschichten die ganze Familie fesselten.

In der Literaturwissenschaft die fiktive Instanz oder Stimme, aus deren Perspektive eine Geschichte erzählt wird.
Der Roman verwendet einen allwissenden Erzähler, der die Gedanken aller Figuren kennt.
„Der Erzähler“ leitet sich direkt vom Verb „erzählen“ ab. Die Endung „-er“ macht aus der Tätigkeit (erzählen) die Person, die sie ausführt.
Er kann sehr gut Witze erzählen.
Ob eine reale Person oder eine literarische Figur gemeint ist, zeigt der Kontext. Handelt es sich um einen Roman oder eine Analyse, ist meist die literarische Instanz gemeint.
Der Erzähler der Gutenachtgeschichte hatte eine sehr beruhigende Stimme.
In der Literaturanalyse ist „Erzähler“ ein wichtiger Fachbegriff. Man unterscheidet verschiedene Typen, zum Beispiel den „Ich-Erzähler“, der selbst Teil der Geschichte ist, oder den „allwissenden Erzähler“, der alles weiß.
Der Ich-Erzähler beschreibt die Ereignisse aus seiner sehr persönlichen Sicht.
Beide Wörter können mit einer erzählten Geschichte verbunden sein, meinen aber nicht dieselbe Person oder Instanz. „Der Autor“ ist die reale Person, die den Text schreibt und veröffentlicht, während „der Erzähler“ die fiktive Stimme innerhalb der Geschichte sein kann. Frage daher, wer das Buch geschaffen hat oder wer darin erzählt.

Der Erzähler berichtet die Ereignisse aus seiner eigenen Perspektive.
Der Autor veröffentlichte den Roman im vergangenen Jahr.