erzwungen
Nicht freiwillig, sondern durch Druck, Zwang oder Gewalt herbeigeführt.
Ein erzwungenes Geständnis hat vor Gericht keine Gültigkeit.

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Nicht freiwillig, sondern durch Druck, Zwang oder Gewalt herbeigeführt.
Ein erzwungenes Geständnis hat vor Gericht keine Gültigkeit.

„Erzwungen“ ist das Partizip II des Verbs „erzwingen“ (to force). Es wird als Adjektiv verwendet, um etwas zu beschreiben, das durch Zwang entstanden ist.
Die Mannschaft schaffte in letzter Minute den erzwungenen Ausgleich.
In dieser Bedeutung beschreibt das Adjektiv oft Handlungen oder Situationen, die nicht freiwillig geschehen. Typische Kombinationen sind: eine erzwungene Pause, ein erzwungener Rücktritt oder eine erzwungene Entscheidung.
Wegen des Motorschadens musste das Flugzeug eine erzwungene Landung machen.
Wenn es um Verhalten geht, beschreibt „erzwungen“ eine unnatürliche oder unehrliche Art. Häufige Verbindungen sind: ein erzwungenes Lächeln, erzwungene Freundlichkeit oder erzwungene Ruhe.
Man sah an seiner erzwungenen Höflichkeit, dass er sich unwohl fühlte.
„natürlich“ und „erzwungen“ sind Gegensätze, wenn es um Verhalten, Gespräche oder Gefühle geht. „natürlich“ wirkt locker, echt und spontan. „erzwungen“ wirkt krampfhaft oder künstlich, als müsste jemand etwas tun oder zeigen. Ein natürliches Gespräch läuft leicht von selbst. Ein erzwungenes Gespräch fühlt sich anstrengend an. „erzwungen“ kann auch heißen, dass etwas durch Druck passiert, aber in diesem Vergleich geht es vor allem um den unnatürlichen Eindruck.

Nach dem Streit klang ihre Entschuldigung sehr erzwungen.
Das Gespräch im Team war natürlich und alle konnten offen sprechen.