
erzwungen
Nicht freiwillig, sondern durch Druck, Zwang oder Gewalt herbeigeführt.
Ein erzwungenes Geständnis hat vor Gericht keine Gültigkeit.
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Nicht freiwillig, sondern durch Druck, Zwang oder Gewalt herbeigeführt.
Ein erzwungenes Geständnis hat vor Gericht keine Gültigkeit.

Unnatürlich, gekünstelt oder krampfhaft wirkend. Es fehlt die Lockerheit und Spontaneität.
Sein Lächeln wirkte erzwungen und nicht ehrlich.
„Erzwungen“ ist das Partizip II des Verbs „erzwingen“ (to force). Es wird als Adjektiv verwendet, um etwas zu beschreiben, das durch Zwang entstanden ist.
Die Mannschaft schaffte in letzter Minute den erzwungenen Ausgleich.
In dieser Bedeutung beschreibt das Adjektiv oft Handlungen oder Situationen, die nicht freiwillig geschehen. Typische Kombinationen sind: eine erzwungene Pause, ein erzwungener Rücktritt oder eine erzwungene Entscheidung.
Wegen des Motorschadens musste das Flugzeug eine erzwungene Landung machen.
Wenn es um Verhalten geht, beschreibt „erzwungen“ eine unnatürliche oder unehrliche Art. Häufige Verbindungen sind: ein erzwungenes Lächeln, erzwungene Freundlichkeit oder erzwungene Ruhe.
Man sah an seiner erzwungenen Höflichkeit, dass er sich unwohl fühlte.
Künstlich und erzwungen können eine Reaktion ohne echte Spontaneität beschreiben. Künstlich hebt die Nachahmung oder fehlende Echtheit hervor, während erzwungen den Druck oder die krampfhafte Hervorbringung nahelegt. Wähle künstlich bei einer aufgesetzten Wirkung und erzwungen, wenn jemand sich dazu drängt.

Nach der unangenehmen Frage wirkte ihr Lächeln erzwungen.
Für die Kamera wirkte ihr Lächeln künstlich.