Die Summe an finanziellen Mitteln, die eine Person mindestens benötigt, um ihre grundlegenden Lebensbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung und Wohnung zu decken.
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Die Sozialleistungen sollen sicherstellen, dass niemand unter das Existenzminimum fällt.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Existenz“ und „Minimum“ zusammen. Es bedeutet also wörtlich das absolute Minimum, das man zum Leben und Existieren braucht.
BEISPIEL
Ein Dach über dem Kopf und genug zu essen gehören zum Existenzminimum.
Typische Verben
Häufige Verben in diesem Zusammenhang beschreiben eine Bewegung oder einen Zustand. Man kann „unter das Existenzminimum fallen“ oder „am Existenzminimum leben“.
BEISPIEL
Durch den Jobverlust ist die Familie unter das Existenzminimum gefallen.
Register und Stil
„Existenzminimum“ ist ein formeller Begriff aus den Bereichen Soziales, Politik und Wirtschaft. Er wird oft in Diskussionen über Armut, Sozialhilfe und Grundsicherung verwendet.
BEISPIEL
Die Regierung debattiert über die Höhe des gesetzlichen Existenzminimums.
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Existenzminimum vs Lebensunterhalt
„der Lebensunterhalt“ und „das Existenzminimum“ sprechen beide über Geld für grundlegende Bedürfnisse. „Lebensunterhalt“ meint allgemein das Geld, von dem jemand lebt, oft durch Arbeit oder Unterstützung. „Existenzminimum“ meint die unterste Grenze: So viel Geld braucht eine Person mindestens für Nahrung, Wohnung und Kleidung. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide mit dem Notwendigen zum Leben zu tun haben. „Lebensunterhalt“ ist der normale Ausdruck für das Leben und Verdienen im Alltag. „Existenzminimum“ passt eher, wenn es um eine Mindestgrenze, Armut, Recht oder Sozialleistungen geht.
Existenzminimum
Viele Familien leben nur knapp über dem Existenzminimum.
Lebensunterhalt
Mia sichert ihren Lebensunterhalt mit einer festen Stelle im Hotel.