
Fehlanzeige
Wird umgangssprachlich verwendet, um auszudrücken, dass etwas Erwartetes oder Erwünschtes nicht vorhanden ist oder nicht eingetreten ist.
Ich hatte auf Sonnenschein gehofft, aber am Wochenende war leider Fehlanzeige.
Fehlanzeige
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Wird umgangssprachlich verwendet, um auszudrücken, dass etwas Erwartetes oder Erwünschtes nicht vorhanden ist oder nicht eingetreten ist.
Ich hatte auf Sonnenschein gehofft, aber am Wochenende war leider Fehlanzeige.

Eine formelle Meldung oder ein Bericht, der bestätigt, dass etwas Gesuchtes nicht gefunden wurde oder ein erwartetes Ereignis nicht stattgefunden hat.
Nachdem der Verdächtige nicht angetroffen wurde, erstattete der Beamte eine Fehlanzeige.
Das Wort besteht aus „fehl“ (was auf ein Fehlen oder einen Misserfolg hindeutet) und „Anzeige“ (Meldung). Eine „Fehlanzeige“ ist also eine Meldung darüber, dass etwas fehlt oder nicht eingetreten ist.
Die Suche nach dem vermissten Schlüssel war bisher eine Fehlanzeige.
Die umgangssprachliche Bedeutung erkennen Sie daran, dass das Wort oft ohne Artikel und mit dem Verb „sein“ verwendet wird. Die formelle, behördliche Bedeutung steht hingegen meist mit Artikel und Verben wie „erstatten“ oder „melden“.
Gute Laune? Heute leider Fehlanzeige.
In der umgangssprachlichen Bedeutung wird „Fehlanzeige“ fast immer als Prädikativnomen in der festen Struktur „[Etwas] ist/war Fehlanzeige“ benutzt. Das Subjekt ist die Sache, die fehlt.
Wir haben auf eine Lösung gehofft, aber bisher: Fehlanzeige.
Im formellen und behördlichen Sprachgebrauch wird oft der Ausdruck „eine Fehlanzeige erstatten“ oder „eine Fehlanzeige melden“ verwendet. Dies bedeutet, offiziell zu dokumentieren, dass etwas nicht gefunden wurde.
Nach der erfolglosen Durchsuchung erstattete die Polizei eine Fehlanzeige.