
die Feigheit
Die Eigenschaft, ängstlich zu sein und aus Angst vor Gefahr, Schmerz oder Unannehmlichkeiten notwendige oder richtige Handlungen zu unterlassen.
Er warf ihm Feigheit vor, weil er sich nicht für seinen Freund eingesetzt hatte.
Feigheit
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Die Eigenschaft, ängstlich zu sein und aus Angst vor Gefahr, Schmerz oder Unannehmlichkeiten notwendige oder richtige Handlungen zu unterlassen.
Er warf ihm Feigheit vor, weil er sich nicht für seinen Freund eingesetzt hatte.

Eine einzelne Handlung, die von Feigheit zeugt; eine feige Tat.
Den Schwächeren anzugreifen, war eine unglaubliche Feigheit.
„Feigheit“ ist ein abstraktes Nomen, das vom Adjektiv „feige“ (ängstlich, mutlos) abgeleitet ist. Die Endung „-heit“ wird oft verwendet, um aus Adjektiven Eigenschaften zu bilden.
Er konnte seine Feigheit nicht überwinden und schwieg.
Zur Wortfamilie gehören das Adjektiv „feige“ (eine feige Person) und das Nomen „der Feigling“ (eine Person, die feige ist). Das Verständnis dieser Wörter hilft, die Bedeutung von „Feigheit“ zu festigen.
Es war feige von ihm, nicht die Wahrheit zu sagen.
Um den Grund für eine Handlung anzugeben, wird die Wendung „aus Feigheit“ verwendet. Eine andere häufige Konstruktion ist „jemandem Feigheit vorwerfen“.
Er hat aus reiner Feigheit nicht geholfen.
Wenn eine einzelne Tat gemeint ist, wird „Feigheit“ oft zählbar wie ein normales Nomen verwendet, z.B. mit dem unbestimmten Artikel „eine“. Die allgemeine Eigenschaft ist hingegen meist unzählbar.
Den Freund im Stich zu lassen, war eine große Feigheit.
„Die Angst“ bezeichnet das unangenehme Gefühl, das eine Person in einer bedrohlichen Situation erlebt. „Die Feigheit“ bewertet dagegen eine Eigenschaft oder ein Verhalten, wenn jemand aus Angst eine notwendige oder richtige Handlung unterlässt. Sprich von Angst für das Gefühl und von Feigheit für die moralische Bewertung.

Dass er trotz seiner Verantwortung nicht hineinging, war Feigheit.
Er hatte Angst vor der Gefahr und blieb vor dem Haus stehen.