der Feldherr
Der oberste Befehlshaber einer Armee oder eines Heeresverbandes im Krieg, der die Truppen direkt im Feld führt. Der Begriff ist heute vor allem historisch gebräuchlich.
Napoleon gilt als einer der größten Feldherren der Geschichte.

Feldherr
Loading your saved state.
Der oberste Befehlshaber einer Armee oder eines Heeresverbandes im Krieg, der die Truppen direkt im Feld führt. Der Begriff ist heute vor allem historisch gebräuchlich.
Napoleon gilt als einer der größten Feldherren der Geschichte.

Das Wort setzt sich aus „Feld“ und „Herr“ zusammen. „Feld“ steht hier für das Schlachtfeld und „Herr“ für den Gebieter oder Anführer. Ein Feldherr ist also wörtlich der „Herr des Schlachtfeldes“.
Schon in jungen Jahren bewies er sein Talent als Feldherr.
Dieser Begriff wird fast ausschließlich für militärische Anführer in historischen Kontexten verwendet, zum Beispiel in der Antike oder in den Napoleonischen Kriegen. Für moderne Generäle ist das Wort unüblich.
Hannibal war ein berühmter karthagischer Feldherr.
Häufig wird „Feldherr“ mit Adjektiven kombiniert, die seine Fähigkeiten beschreiben, wie „ein genialer Feldherr“, „ein großer Feldherr“ oder „ein strategischer Feldherr“.
Man nannte ihn einen brillanten, aber auch rücksichtslosen Feldherrn.
„der General“ und „der Feldherr“ können beide eine militärische Führungsperson meinen. „General“ ist vor allem ein Rang: Eine Person ist General in der Armee oder Luftwaffe. „Feldherr“ betont stärker die Rolle im Krieg: Diese Person führt eine Armee oder große Truppen im Feld. Das Wort „Feldherr“ klingt heute meist historisch oder feierlich. Man kann die Wörter verwechseln, weil ein Feldherr oft auch ein hoher Offizier ist. Wenn du den Dienstgrad meinst, nimm „General“; wenn du über einen historischen Heerführer im Krieg sprichst, passt „Feldherr“ besser.

Der Feldherr führte seine Truppen über die Berge.
Bei der Zeremonie erhielt der General eine hohe Auszeichnung.