forsten
(Fachsprache) Einen Wald forstwirtschaftlich bewirtschaften, also planmäßig pflegen, nutzen und erneuern.
Der Förster forstet den Gemeindewald nach den neuesten ökologischen Prinzipien.

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(Fachsprache) Einen Wald forstwirtschaftlich bewirtschaften, also planmäßig pflegen, nutzen und erneuern.
Der Förster forstet den Gemeindewald nach den neuesten ökologischen Prinzipien.

Das Verb „forsten“ gehört zur Wortfamilie um „der Forst“ (ein bewirtschafteter Wald) und „der Förster“ (die Person, die den Wald pflegt). Diese Verbindung hilft, die Bedeutung zu verstehen.
Der Förster erklärt, wie man einen Wald richtig forstet.
„Forsten“ ist die Basis für häufigere Verben wie „aufforsten“ (einen Wald neu pflanzen) und „abforsten“ (Bäume fällen, einen Wald roden). Die Vorsilben „auf-“ und „ab-“ präzisieren die Handlung.
Nach dem Sturm muss der Wald wieder aufgeforstet werden.
In der Bedeutung „einen Wald bewirtschaften“ ist „forsten“ ein Fachbegriff aus der Forstwirtschaft. Im normalen Sprachgebrauch hört man es selten.
In der Ausbildung lernen Förster, wie man nachhaltig forstet.
„bewirtschaften“ und „forsten“ können beide die planmäßige Nutzung und Pflege von Flächen meinen. „bewirtschaften“ ist der allgemeinere Ausdruck. Man kann Felder, Wälder oder andere Flächen bewirtschaften, wenn man sie nutzt, pflegt und daraus einen Ertrag gewinnen will. „forsten“ ist fachlicher und bezieht sich speziell auf den Wald. Es meint, einen Wald zu pflegen, zu nutzen und zu erneuern. Im Alltag sagt man häufiger „einen Wald bewirtschaften“. „forsten“ passt eher in fachlichen Texten oder Gesprächen über Forstwirtschaft.

Der Betrieb forstet in diesem Gebiet nach einem festen Plan.
Die Gemeinde bewirtschaftet den Wald so, dass auch junge Bäume nachwachsen.