Der Wirtschaftszweig, der sich mit der planmäßigen Bewirtschaftung des Waldes befasst. Dazu gehören die Anpflanzung, Pflege und Ernte von Bäumen zur Holzgewinnung sowie die Erhaltung der Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes.
beispiel
Eine nachhaltige Forstwirtschaft ist entscheidend für den Erhalt unserer Wälder.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Forst“ (ein anderes Wort für Wald, oft im bewirtschafteten Sinne) und „Wirtschaft“ (Management, Ökonomie) zusammen. Es beschreibt also die ökonomische Nutzung des Waldes.
BEISPIEL
Er studiert Forstwirtschaft an der Universität.
Wortfamilie
Der Wortstamm „Forst“ findet sich auch in anderen Wörtern rund um den Wald wieder, zum Beispiel „der Förster“ (die Person, die im Wald arbeitet) oder „das Forstamt“ (die zuständige Behörde).
BEISPIEL
Der Förster kennt jeden Baum in seinem Revier.
Typische Verbindungen
Sehr häufig wird „Forstwirtschaft“ mit dem Adjektiv „nachhaltig“ kombiniert, da der Schutz der Natur in diesem Bereich ein zentrales Thema ist.
BEISPIEL
Das Unternehmen setzt auf eine nachhaltige Forstwirtschaft.
Vergleichen mit
confusable
Forstwirtschaft vs Landwirtschaft
„die Landwirtschaft“ und „die Forstwirtschaft“ sind beide Wirtschaftszweige, die mit Natur und planmäßiger Nutzung von Flächen zu tun haben. Der Unterschied liegt in der Fläche und im Produkt. „Landwirtschaft“ meint Felder, Wiesen, Pflanzenbau und Tierhaltung, also zum Beispiel Getreide, Milch oder Fleisch. „Forstwirtschaft“ meint den Wald, die Pflege von Bäumen und die Gewinnung von Holz. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Arbeit draußen und Nutzung der Natur verbunden sind. Merke: Feld und Tiere gehören zur Landwirtschaft, Wald und Holz zur Forstwirtschaft.
Forstwirtschaft
Für die Forstwirtschaft ist es wichtig, junge Bäume nach dem Fällen wieder anzupflanzen.
Landwirtschaft
In dieser Region leben viele Familien von der Landwirtschaft und halten Kühe.