der Franziskaner
Ein Mitglied des Franziskanerordens, einer katholischen Ordensgemeinschaft, die vom heiligen Franz von Assisi gegründet wurde.
Ein Franziskaner in seiner braunen Kutte ging über den Klosterhof.

Franziskaner
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Ein Mitglied des Franziskanerordens, einer katholischen Ordensgemeinschaft, die vom heiligen Franz von Assisi gegründet wurde.
Ein Franziskaner in seiner braunen Kutte ging über den Klosterhof.

Der Name „Franziskaner“ leitet sich von Franz von Assisi (Franziskus) ab. Die Endung „-aner“ drückt hier die Zugehörigkeit aus, ähnlich wie bei „Amerikaner“. Alle Bedeutungen des Wortes haben diesen gemeinsamen Ursprung.
Die Franziskaner leben nach den Regeln des heiligen Franziskus.
Da das Wort drei sehr unterschiedliche Bedeutungen hat, ist der Kontext entscheidend. Wörter wie „Kloster“ oder „Kutte“ deuten auf den Mönch, „Biergarten“ oder „bestellen“ auf das Bier und „Kaffeehaus“ oder „Schlagsahne“ auf die Kaffeespezialität hin.
Im Kloster trafen wir einen Franziskaner.
Wenn das Bier gemeint ist, wird „Franziskaner“ oft wie ein sächliches Nomen behandelt, abgeleitet von „das Bier“. Man bestellt „ein Franziskaner“, obwohl das Wort eigentlich maskulin ist.
Für mich bitte ein kaltes Franziskaner.
Der Name der Wiener Kaffeespezialität kommt von der Farbe. Die Mischung aus Kaffee und Milch erinnert an die hellbraune Farbe der Kutte, der traditionellen Kleidung der Franziskanermönche.
Dieser Franziskaner hat die perfekte Farbe und eine schöne Sahnehaube.
„der Cappuccino“ und „der Franziskaner“ können beide Kaffeegetränke mit Milch sein. Ein Cappuccino besteht aus Espresso, heißer Milch und Milchschaum und ist heute sehr bekannt. Ein Franziskaner ist in der Wiener Kaffeehauskultur ein Mokka mit heißer Milch und Schlagsahne. Die Wörter können verwirren, weil beide wie Kaffeespezialitäten klingen und Milch enthalten. Wichtig ist: Beim Cappuccino denkt man an Milchschaum, beim Franziskaner an Schlagsahne. Außerdem hat „Franziskaner“ auch andere Bedeutungen, zum Beispiel einen Ordensmann oder ein Weißbier; der Kontext ist also besonders wichtig.

Im Wiener Café nimmt meine Freundin einen Franziskaner mit einer großen Haube aus Sahne.
Nach dem Frühstück bestellt sie einen Cappuccino mit viel Milchschaum.