
der Fries
Ein langes, schmales, oft bemaltes oder skulpturiertes Zierband an Wänden, Decken oder an der Fassade von Gebäuden.
Unter der Decke des Saals verlief ein prachtvoller Fries mit mythologischen Szenen.
Fries
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Ein langes, schmales, oft bemaltes oder skulpturiertes Zierband an Wänden, Decken oder an der Fassade von Gebäuden.
Unter der Decke des Saals verlief ein prachtvoller Fries mit mythologischen Szenen.

Ein schwerer, rauer Wollstoff, der traditionell für robuste Kleidung verwendet wurde.
Der Mantel des Seemanns war aus dickem, wetterfestem Fries gefertigt.
Das Wort „Fries“ hat zwei sehr unterschiedliche Bedeutungen. Der Kontext macht klar, was gemeint ist: Geht es um Architektur, Wände oder Gebäude, ist das Zierband gemeint. Geht es um Kleidung, Stoff oder Geschichte, ist der Wollstoff gemeint.
Der Fries an der antiken Tempelfassade war beeindruckend.
In der architektonischen Bedeutung wird „Fries“ oft mit Präpositionen verwendet, die eine Position an einer vertikalen oder horizontalen Fläche beschreiben. Typisch sind „an der Wand“, „an der Fassade“ oder „unter der Decke“.
An der Wand über dem Kamin war ein bemalter Fries angebracht.
Häufige Verben, die mit dem architektonischen Fries verwendet werden, sind „verlaufen“, „sich erstrecken“, „zieren“ oder „schmücken“.
Ein schmaler Fries aus Gold verläuft entlang der Deckenkante.
Die Bedeutung als Wollstoff ist heute sehr selten und wird hauptsächlich in historischen oder fachsprachlichen Kontexten (z.B. über Textilien oder Modehistorie) verwendet.
Im Museum für Textilgeschichte kann man alten Fries sehen.
Beide Wörter bezeichnen waagerechte Elemente an einer Fassade. Ein Fries ist vor allem ein flächiges, oft verziertes Zierband, während ein Sims deutlich aus der Fassade vorspringt. Passt die Beschreibung zu einem Zierstreifen, sagt man „Fries“, bei einem vorspringenden Bauteil „Sims“.

Unter dem Dach verläuft ein bemalter Fries mit Bildern aus der Stadtgeschichte.
Unter dem Dach ragt ein breiter Sims aus der Fassade hervor.