
die Fruchtbarkeit
Die Fähigkeit von Menschen, Tieren oder Pflanzen, Nachkommen hervorzubringen. Bei Land oder Boden bezeichnet es die Fähigkeit, reiche Ernten zu liefern.
Die Fruchtbarkeit des Nilschlamms ermöglichte die frühe ägyptische Hochkultur.
Fruchtbarkeit
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Die Fähigkeit von Menschen, Tieren oder Pflanzen, Nachkommen hervorzubringen. Bei Land oder Boden bezeichnet es die Fähigkeit, reiche Ernten zu liefern.
Die Fruchtbarkeit des Nilschlamms ermöglichte die frühe ägyptische Hochkultur.

(Figurativ) Die Fähigkeit, kreativ und produktiv zu sein; der Reichtum an Ideen oder Ergebnissen.
Die künstlerische Fruchtbarkeit des Autors in seinen späten Jahren war erstaunlich.
Das Wort ist mehrstufig aufgebaut: Das Nomen „die Frucht“ wird mit der Endung „-bar“ zum Adjektiv „fruchtbar“. Aus diesem Adjektiv wird mit der Endung „-keit“ das Nomen „die Fruchtbarkeit“ gebildet.
Ein fruchtbarer Boden bringt eine gute Ernte.
In der biologischen Bedeutung wird „Fruchtbarkeit“ oft mit dem Genitiv verwendet, um zu spezifizieren, worauf es sich bezieht. Typische Beispiele sind „die Fruchtbarkeit des Bodens“ oder „die Fruchtbarkeit einer Frau“.
Die Bauern nutzen spezielle Methoden, um die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie oft an Adjektiven wie „künstlerisch“, „geistig“ oder „intellektuell“. In diesem Kontext beschreibt das Wort die Produktivität von Ideen oder kreativen Werken.
Die geistige Fruchtbarkeit des Wissenschaftlers war beeindruckend.
Bei einer kreativen Person können beide Wörter viele Ideen und Ergebnisse nahelegen. Die Produktivität hebt eher hervor, wie viel oder wie effizient jemand in einer bestimmten Zeit schafft, während Fruchtbarkeit den Reichtum an Ideen und Ergebnissen betont. Je nach Fokus passt daher das eine oder andere Wort besser.

Die Fruchtbarkeit der Autorin zeigte sich in ihren vielen neuen Ideen für Romane.
Die Produktivität der Autorin stieg, weil sie jeden Morgen konzentriert schrieb.