der Geiz
Eine übertriebene Sparsamkeit und der starke Widerwille, Geld auszugeben oder Besitz zu teilen. Geiz wird oft als negative Charaktereigenschaft angesehen.
Sein Geiz war so groß, dass er sogar im Winter die Heizung ausließ.

Geiz
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Eine übertriebene Sparsamkeit und der starke Widerwille, Geld auszugeben oder Besitz zu teilen. Geiz wird oft als negative Charaktereigenschaft angesehen.
Sein Geiz war so groß, dass er sogar im Winter die Heizung ausließ.

„Der Geiz“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem Adjektiv „geizig“ (eine geizige Person) und dem Verb „geizen mit“ (mit etwas geizen). Alle beschreiben die gleiche negative Eigenschaft.
Er ist so geizig, dass er nie Trinkgeld gibt.
Um den Grund für eine Handlung zu nennen, wird „Geiz“ oft mit der Präposition „aus“ verwendet. Die Konstruktion lautet: „etwas aus Geiz tun/nicht tun“.
Aus reinem Geiz hat er die kaputte Waschmaschine nicht reparieren lassen.
„Geiz“ ist immer negativ gemeint. Es beschreibt nicht nur Sparsamkeit, sondern eine übertriebene und unsoziale Weigerung, Geld auszugeben oder zu teilen.
Ihr Geiz führte dazu, dass sie am Ende keine Freunde mehr hatte.
„die Gier“ und „der Geiz“ sind beide negative Eigenschaften und haben oft mit Geld oder Besitz zu tun. „Gier“ bedeutet, dass jemand immer mehr haben will. „Geiz“ bedeutet, dass jemand nichts ausgeben oder teilen will, auch wenn es eigentlich passend wäre. Man kann sie verwechseln, weil beide egoistisch wirken können. Der Unterschied ist einfach: Gier will mehr bekommen, Geiz will nichts hergeben.

Wegen seines Geizes bringt Paul nie etwas zur gemeinsamen Feier mit.
Aus Gier kaufte der Händler alle Tickets und verkaufte sie später teurer.