
gelegentlich
Manchmal, aber nicht regelmäßig; von Zeit zu Zeit.
Wir gehen gelegentlich zusammen ins Kino, aber nicht jede Woche.
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Manchmal, aber nicht regelmäßig; von Zeit zu Zeit.
Wir gehen gelegentlich zusammen ins Kino, aber nicht jede Woche.

Aus einem bestimmten Anlass oder bei einer bestimmten Gelegenheit geschehend. Diese Verwendung ist eher formell.
Gelegentlich seines 80. Geburtstages wurde ein großes Fest veranstaltet.
Das Wort „gelegentlich“ leitet sich von „die Gelegenheit“ ab. Es beschreibt also etwas, das passiert, wenn sich eine passende Gelegenheit ergibt, und nicht nach einem festen Plan.
Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, besuche ich meine alte Heimatstadt.
In der Bedeutung „manchmal“ ist „gelegentlich“ flexibel. Es kann am Satzanfang stehen, um die Häufigkeit zu betonen, oder in der Mitte des Satzes.
Gelegentlich gehe ich nach der Arbeit spazieren.
In der formellen Bedeutung „anlässlich“ verlangt „gelegentlich“ den Genitiv. Diese Struktur findet man fast nur in der Schriftsprache, zum Beispiel in offiziellen Reden oder Berichten.
Gelegentlich des Firmenjubiläums wurde eine Feier für alle Mitarbeiter organisiert.
Die Bedeutung „anlässlich“ erkennen Sie daran, dass „gelegentlich“ direkt vor einem Nomen im Genitiv steht, das ein bestimmtes Ereignis benennt. Die häufigere Bedeutung „manchmal“ bezieht sich hingegen auf die Frequenz einer Handlung.
Gelegentlich seiner Reise nach Berlin besuchte er auch das Brandenburger Tor.
Beide Wörter bezeichnen etwas, das von Zeit zu Zeit geschieht, aber nicht regelmäßig. „Manchmal“ ist neutral und im Alltag besonders üblich. „Gelegentlich“ klingt oft etwas formeller und kann eine geringere Häufigkeit nahelegen. Im Gespräch passt meist „manchmal“, in formelleren Texten auch „gelegentlich“.

Ich fahre gelegentlich mit dem Fahrrad zur Arbeit.
Ich fahre manchmal mit dem Fahrrad zur Arbeit.