gelegentlich
Manchmal, aber nicht regelmäßig; von Zeit zu Zeit.
Wir gehen gelegentlich zusammen ins Kino, aber nicht jede Woche.

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Manchmal, aber nicht regelmäßig; von Zeit zu Zeit.
Wir gehen gelegentlich zusammen ins Kino, aber nicht jede Woche.

Das Wort „gelegentlich“ leitet sich von „die Gelegenheit“ ab. Es beschreibt also etwas, das passiert, wenn sich eine passende Gelegenheit ergibt, und nicht nach einem festen Plan.
Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, besuche ich meine alte Heimatstadt.
In der Bedeutung „manchmal“ ist „gelegentlich“ flexibel. Es kann am Satzanfang stehen, um die Häufigkeit zu betonen, oder in der Mitte des Satzes.
Gelegentlich gehe ich nach der Arbeit spazieren.
In der formellen Bedeutung „anlässlich“ verlangt „gelegentlich“ den Genitiv. Diese Struktur findet man fast nur in der Schriftsprache, zum Beispiel in offiziellen Reden oder Berichten.
Gelegentlich des Firmenjubiläums wurde eine Feier für alle Mitarbeiter organisiert.
Die Bedeutung „anlässlich“ erkennen Sie daran, dass „gelegentlich“ direkt vor einem Nomen im Genitiv steht, das ein bestimmtes Ereignis benennt. Die häufigere Bedeutung „manchmal“ bezieht sich hingegen auf die Frequenz einer Handlung.
Gelegentlich seiner Reise nach Berlin besuchte er auch das Brandenburger Tor.
„hier und da“ und „gelegentlich“ beschreiben beide etwas, das nur ab und zu passiert. „gelegentlich“ ist neutraler und etwas genauer, wenn es um Zeit geht: etwas passiert von Zeit zu Zeit, aber nicht regelmäßig. „hier und da“ klingt alltagssprachlicher und kann neben Zeit auch verschiedene Orte meinen. In Berichten, bei der Arbeit oder in etwas formelleren Sätzen passt „gelegentlich“ oft besser. Im lockeren Gespräch klingt „hier und da“ natürlich.

Für das Projekt arbeiten wir gelegentlich auch nachmittags zusammen.
Zu Hause probiert das Team hier und da neue Programme aus.