gemacht
Künstlich, aufgesetzt oder unecht wirkend.
Sein Lächeln wirkte gemacht und erreichte seine Augen nicht.

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Künstlich, aufgesetzt oder unecht wirkend.
Sein Lächeln wirkte gemacht und erreichte seine Augen nicht.

„Gemacht“ ist das Partizip II des Verbs „machen“. Es wird oft als Adjektiv verwendet, um das Ergebnis oder die Art einer Handlung zu beschreiben.
Diese Suppe ist wie selbst gemacht!
In dieser Bedeutung hat „gemacht“ eine negative Konnotation und beschreibt etwas als künstlich oder unecht. Es wird oft für Verhalten oder Emotionen verwendet, die nicht authentisch wirken.
Ihre Freundlichkeit wirkte aufgesetzt und gemacht.
Die Redewendung „ein gemachter Mann“ oder „eine gemachte Frau“ ist ein feststehender Ausdruck. Er beschreibt eine Person, die finanziell so erfolgreich ist, dass sie für den Rest ihres Lebens versorgt ist.
Nach dem Lottogewinn war sie eine gemachte Frau.
In Kombination mit einem Adverb beschreibt „gemacht“ die Qualität oder Art der Ausführung. Typische Muster sind „gut gemacht“, „schlecht gemacht“ oder „professionell gemacht“.
Die Präsentation war sehr professionell gemacht.
„natürlich“ und „gemacht“ beschreiben hier einen klaren Gegensatz im Auftreten oder Verhalten. „Natürlich“ heißt, dass jemand echt, locker und ungekünstelt wirkt. „Gemacht“ heißt, dass etwas künstlich, aufgesetzt oder unecht wirkt. Man benutzt „natürlich“ zum Beispiel für eine Person, die sich normal und ehrlich verhält. „Gemacht“ passt eher, wenn ein Lächeln, eine Stimme oder eine freundliche Art nicht echt wirkt.

Sein Lächeln wirkte am Telefon etwas gemacht.
Im Gespräch mit den Kunden bleibt Maria freundlich und natürlich.