
gemacht
Künstlich, aufgesetzt oder unecht wirkend.
Sein Lächeln wirkte gemacht und erreichte seine Augen nicht.
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Künstlich, aufgesetzt oder unecht wirkend.
Sein Lächeln wirkte gemacht und erreichte seine Augen nicht.

Eine Person, die beruflichen und finanziellen Erfolg erreicht hat und für den Rest ihres Lebens abgesichert ist.
Nach dem Verkauf seiner erfolgreichen App war er mit 30 Jahren ein gemachter Mann.

Beschreibt, wie etwas hergestellt oder ausgeführt wurde, oft in Verbindung mit einem Adverb.
Das ist ein handwerklich sehr gut gemachter Tisch.
„Gemacht“ ist das Partizip II des Verbs „machen“. Es wird oft als Adjektiv verwendet, um das Ergebnis oder die Art einer Handlung zu beschreiben.
Diese Suppe ist wie selbst gemacht!
In dieser Bedeutung hat „gemacht“ eine negative Konnotation und beschreibt etwas als künstlich oder unecht. Es wird oft für Verhalten oder Emotionen verwendet, die nicht authentisch wirken.
Ihre Freundlichkeit wirkte aufgesetzt und gemacht.
Die Redewendung „ein gemachter Mann“ oder „eine gemachte Frau“ ist ein feststehender Ausdruck. Er beschreibt eine Person, die finanziell so erfolgreich ist, dass sie für den Rest ihres Lebens versorgt ist.
Nach dem Lottogewinn war sie eine gemachte Frau.
In Kombination mit einem Adverb beschreibt „gemacht“ die Qualität oder Art der Ausführung. Typische Muster sind „gut gemacht“, „schlecht gemacht“ oder „professionell gemacht“.
Die Präsentation war sehr professionell gemacht.
Künstlich und gemacht können beide etwas als unecht oder nicht spontan beschreiben. „Künstlich“ kann auch die tatsächliche Herstellung durch Menschen meinen; „gemacht“ betont in diesem Vergleich vor allem den aufgesetzten Eindruck. Für ein unnatürlich wirkendes Verhalten passt daher oft „gemacht“, für ein hergestelltes Objekt „künstlich“.

Ihr Lächeln wirkte gemacht, weil sie sich sichtlich unwohl fühlte.
Die künstliche Blume sieht echt aus, obwohl sie aus Kunststoff besteht.