das Gemeindemitglied
Eine Person, die Teil einer Kirchengemeinde oder einer anderen religiösen Gemeinschaft ist.
Der Pfarrer kennt jedes Gemeindemitglied persönlich.

Gemeindemitglied
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Eine Person, die Teil einer Kirchengemeinde oder einer anderen religiösen Gemeinschaft ist.
Der Pfarrer kennt jedes Gemeindemitglied persönlich.

Das Wort setzt sich aus „die Gemeinde“ und „das Mitglied“ zusammen. Die Struktur „(X)-mitglied“ ist sehr produktiv im Deutschen, wie man auch an „Vereinsmitglied“ oder „Familienmitglied“ sieht.
Jedes neue Parteimitglied wird persönlich begrüßt.
Ob eine religiöse oder politische Gemeinde gemeint ist, verrät der Kontext. Wörter wie „Kirche“, „Pfarrer“ oder „Gottesdienst“ deuten auf die religiöse Bedeutung hin; „Rathaus“, „Bürgermeister“ oder „Wahlen“ auf die politische.
Die Gemeindemitglieder spendeten für die Renovierung der Kirche.
Im politischen Sinn („Einwohner einer Kommune“) wirkt „Gemeindemitglied“ oft sehr formell oder bürokratisch. In der Alltagssprache sind die Wörter „Einwohner“ oder „Bürger“ gebräuchlicher.
Laut Satzung muss jedes Gemeindemitglied Müllgebühren zahlen.
„der Bürger“ und „das Gemeindemitglied“ können beide eine Person meinen, die zu einer Stadt oder Gemeinde gehört. „Bürger“ ist dabei das normale und breite Wort für einen Einwohner mit Bezug zur Stadt oder zum Staat. „Gemeindemitglied“ ist enger und klingt stärker nach Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gemeinde; oft meint es sogar eine Kirchengemeinde, aber in dieser Bedeutung kann es auch eine politische Gemeinde sein. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide mit „Gemeinde“ oder „Stadt“ zu tun haben. Im Alltag und in der Politik sagt man meist „Bürger“. „Gemeindemitglied“ passt eher, wenn die Zugehörigkeit zu genau dieser Gemeinde betont wird.

Jedes Gemeindemitglied bekommt eine Einladung zur Versammlung.
Am Abend können die Bürger im Rathaus Fragen zum neuen Bauprojekt stellen.