Der vollständige Eindruck oder die umfassende Vorstellung von einer Situation, einem Thema oder einem Objekt, die sich aus der Betrachtung aller Einzelteile ergibt.
beispiel
Um das Gesamtbild zu verstehen, müssen wir auch die Vorgeschichte betrachten.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist eine klare Zusammensetzung aus „gesamt“ (ganz, total) und „Bild“. Es bedeutet also wörtlich „das ganze Bild“.
BEISPIEL
Erst wenn man alle Fakten kennt, ergibt sich ein Gesamtbild.
Typische Verbindungen
Häufige Wendungen sind „sich ein Gesamtbild machen“, „das Gesamtbild betrachten“ oder „zum Gesamtbild beitragen“.
BEISPIEL
Der Detektiv versuchte, sich aus den verschiedenen Hinweisen ein Gesamtbild zu machen.
Verwendung mit Verben
Oft wird „Gesamtbild“ mit dem Verb „ergeben“ benutzt, um zu beschreiben, wie einzelne Teile ein Ganzes formen. Auch „vervollständigen“ ist eine typische Kombination.
BEISPIEL
Diese Information vervollständigt das Gesamtbild der Situation.
Kontexthinweis
Die künstlerische Bedeutung erkennt man an Wörtern wie „Farben“, „Formen“, „Komposition“, „harmonisch“ oder „ästhetisch“.
BEISPIEL
Die warmen Farben tragen zum harmonischen Gesamtbild des Gemäldes bei.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Gesamtbild vs Bild
„das Bild“ und „das Gesamtbild“ können beide mit einem Eindruck oder einer Vorstellung zu tun haben. „Bild“ kann einen einzelnen Eindruck meinen, zum Beispiel was man über eine Situation denkt oder sieht. „Gesamtbild“ meint den Eindruck, der entsteht, wenn man alle Teile zusammen betrachtet. Es geht also nicht um ein einzelnes Detail, sondern um das Ganze. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man in beiden Fällen etwas beurteilt. Wenn du nur einen Eindruck meinst, reicht „Bild“; wenn alle Informationen zusammen wichtig sind, ist „Gesamtbild“ genauer.
Gesamtbild
Beim Termin erklärt mein Kollege, wie die einzelnen Zahlen zum Gesamtbild passen.
Bild
Nach dem Gespräch kann ich mir ein besseres Bild von der Lage machen.