Das politische Prinzip der Aufteilung der Staatsgewalt in drei unabhängige Bereiche: die Legislative (gesetzgebende Gewalt), die Exekutive (ausführende Gewalt) und die Judikative (rechtsprechende Gewalt), um Machtmissbrauch zu verhindern.
beispiel
Die Gewaltenteilung ist ein fundamentales Merkmal eines demokratischen Rechtsstaates.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Gewalt“ (im Plural „Gewalten“), dem Fugen-„en“ und „Teilung“ zusammen. „Teilung“ kommt vom Verb „teilen“. Es bedeutet also wörtlich die „Teilung der Gewalten“.
BEISPIEL
Die Teilung der Staatsgewalt ist ein komplexes System.
Bedeutung von „Gewalt“
In diesem politischen Kontext bedeutet „Gewalt“ nicht „violence“, sondern „Macht“ oder „Autorität“ (im Sinne von Staatsgewalt). Dies ist wichtig für das richtige Verständnis des Begriffs.
BEISPIEL
Die Staatsgewalt wird in drei Bereiche aufgeteilt.
Fachbegriff
„Gewaltenteilung“ ist ein zentraler Fachbegriff aus der Politik und dem Recht. Er wird hauptsächlich in Diskussionen über den Staat, Demokratie und Verfassungen verwendet.
BEISPIEL
Im Politikunterricht haben wir über die Gewaltenteilung in Deutschland gesprochen.
Vergleichen mit
confusable
Gewaltenteilung vs Föderalismus
„die Gewaltenteilung“ und „der Föderalismus“ gehören beide zur Politik und beschreiben, wie Macht in einem Staat verteilt wird. Sie meinen aber nicht dasselbe. Bei der Gewaltenteilung wird die Staatsgewalt in verschiedene Aufgabenbereiche geteilt, zum Beispiel Gesetzgebung, Regierung und Gerichte. Beim Föderalismus wird Macht zwischen dem Gesamtstaat und einzelnen Gliedstaaten, zum Beispiel Bundesländern, aufgeteilt. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide Macht begrenzen und verteilen. Merke: Gewaltenteilung trennt Aufgaben, Föderalismus trennt Ebenen im Staat.
Gewaltenteilung
In der Schule erklärt die Lehrerin, warum die Gewaltenteilung Machtmissbrauch verhindern soll.
Föderalismus
Durch den Föderalismus dürfen die Bundesländer viele Fragen selbst regeln.