Die Eigenschaft, vertrauenswürdig und glaubhaft zu sein. Bezieht sich auf die Zuverlässigkeit einer Person, einer Aussage oder einer Informationsquelle.
beispiel
Durch die widersprüchlichen Aussagen hat der Zeuge seine Glaubwürdigkeit verloren.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist logisch aufgebaut: Es verbindet „glauben“ und „würdig“ mit der Endung „-keit“. Es beschreibt also die Eigenschaft, „würdig“ zu sein, dass man ihr „glaubt“.
BEISPIEL
Ein guter Journalist muss auf seine Glaubwürdigkeit achten.
Typische Verbindungen
Glaubwürdigkeit kann man „haben“, „verlieren“, „gewinnen“ oder „verspielen“. Andere können die Glaubwürdigkeit einer Person „in Frage stellen“, „anzweifeln“ oder „untergraben“.
BEISPIEL
Durch seine Lügen hat er seine gesamte Glaubwürdigkeit verspielt.
Satzbau
Um zu sagen, wessen Glaubwürdigkeit gemeint ist, verwendet man meist den Genitiv oder eine „von“-Konstruktion. Der Genitiv ist in der Schriftsprache üblicher.
BEISPIEL
Die Glaubwürdigkeit des Politikers wurde stark kritisiert.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Glaubwürdigkeit vs Authentizität
„Glaubwürdigkeit“ und „Authentizität“ haben beide mit Vertrauen zu tun. Deshalb können sie leicht verwechselt werden. „Glaubwürdigkeit“ fragt vor allem: Kann man dieser Person, Aussage oder Quelle glauben? Es geht also um Verlässlichkeit und Wahrheit. „Authentizität“ fragt eher: Wirkt etwas echt und nicht künstlich? Bei Personen kann es auch heißen, dass jemand ehrlich zu sich selbst passt. Eine Nachricht braucht Glaubwürdigkeit; ein Auftritt oder eine Person kann authentisch wirken.
Glaubwürdigkeit
Durch die falschen Zahlen verlor der Bericht viel von seiner Glaubwürdigkeit.
Authentizität
Die Sängerin beeindruckte das Publikum durch ihre Authentizität.