
die Gleichgültigkeit
Ein Zustand des Desinteresses, der Teilnahmslosigkeit und des Mangels an emotionaler Beteiligung gegenüber Personen, Dingen oder Ereignissen.
Seine völlige Gleichgültigkeit gegenüber ihren Sorgen verletzte sie tief.
Gleichgültigkeit
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Ein Zustand des Desinteresses, der Teilnahmslosigkeit und des Mangels an emotionaler Beteiligung gegenüber Personen, Dingen oder Ereignissen.
Seine völlige Gleichgültigkeit gegenüber ihren Sorgen verletzte sie tief.
Das Wort leitet sich vom Adjektiv „gleichgültig“ ab, das aus „gleich“ und „gültig“ besteht. Die Idee dahinter ist, dass einer Person alles „gleich gültig“ erscheint, also den gleichen Wert hat, woraus sich die Bedeutung „desinteressiert“ entwickelt hat.
Ihre Gleichgültigkeit war nur eine Maske, um ihre Verletzlichkeit zu schützen.
Um auszudrücken, worauf sich die Gleichgültigkeit bezieht, verwendet man die Präposition „gegenüber“ mit dem Dativ. Die Struktur ist: Gleichgültigkeit gegenüber + Person/Sache im Dativ.
Er zeigte eine erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber dem Leiden anderer.
Häufige Verben in Verbindung mit „Gleichgültigkeit“ sind „zeigen“ oder „fühlen“. Das Nomen wird oft durch Adjektive wie „völlig“, „kalt“ oder „absolut“ verstärkt.
Sie stieß bei ihren Kollegen nur auf kalte Gleichgültigkeit.
Desinteresse bedeutet vor allem, dass jemand an einem Thema oder einer Sache kein Interesse hat. Gleichgültigkeit betont stärker die fehlende emotionale Beteiligung: Der Person ist das Ergebnis nicht wichtig. Im Verhalten können beide Zustände ähnlich wirken.

Seine Gleichgültigkeit gegenüber der Entscheidung zeigt, dass ihm ihre Folgen egal sind.
Sein Desinteresse an der Entscheidung zeigt, dass ihn das Thema nicht beschäftigt.