das Glöckchen
Die Verkleinerungsform von „Glocke“; eine sehr kleine Glocke, die einen hohen, feinen Ton erzeugt.
Die Katze trug ein kleines Glöckchen am Halsband.

Glöckchen
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Die Verkleinerungsform von „Glocke“; eine sehr kleine Glocke, die einen hohen, feinen Ton erzeugt.
Die Katze trug ein kleines Glöckchen am Halsband.

„Glöckchen“ ist die Verkleinerungsform (Diminutiv) von „die Glocke“. Die Endung „-chen“ macht das Nomen sächlich (das) und fügt oft einen Umlaut hinzu (o → ö).
Aus dem kleinen Haus wurde durch den Anbau ein Häuschen.
Ein kleines Glöckchen wird oft mit dem Verb „klingeln“ oder „bimmeln“ verbunden. Häufig findet man es in Wendungen wie „ein Glöckchen am Halsband“ oder „das Klingeln eines Glöckchens“.
Der Weihnachtsmann bimmelte mit seinem goldenen Glöckchen.
Die Bedeutung „Pflanze“ erkennen Sie am botanischen Kontext. Oft steht das Wort zusammen mit Verben wie „blühen“ oder Ortsangaben wie „im Garten“ oder „auf der Wiese“. Meist ist es Teil eines Namens wie „Schneeglöckchen“.
Die ersten Schneeglöckchen blühen schon im Februar.
„Glocke“ und „Glöckchen“ können beide ein kleines oder großes Metallinstrument meinen, das klingt, wenn man es anschlägt oder bewegt. „Glocke“ ist das normale Wort und passt besonders für größere Glocken, zum Beispiel in einem Turm. „Glöckchen“ ist die Verkleinerungsform und meint eine sehr kleine Glocke mit einem feineren Ton. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „Glöckchen“ direkt von „Glocke“ kommt. Wenn die Größe oder der zarte Klang wichtig ist, klingt „Glöckchen“ natürlicher; sonst nimmt man meist „Glocke“.

Das Glöckchen am Hals der Katze klingelt bei jedem Schritt.
Am Abend hört man die Glocke der alten Kirche im ganzen Dorf.