Ein Gemisch aus Proteinen, das im Samen einiger Getreidearten vorkommt und oft als Klebereiweiß bezeichnet wird. Es ist für die Backeigenschaften von Mehl verantwortlich.
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Wegen seiner Unverträglichkeit muss er auf alle Produkte verzichten, die Gluten enthalten.
Tipps
Internationaler Fachbegriff
„Gluten“ ist ein internationaler Begriff aus der Ernährungswissenschaft, der aus dem Lateinischen stammt. Man findet ihn weltweit auf Lebensmittelverpackungen.
BEISPIEL
Viele Supermärkte bieten heute eine große Auswahl an Produkten ohne Gluten an.
Typische Verbindungen
Das Wort wird meist in festen Kombinationen verwendet. Die wichtigsten sind „glutenfrei“, „enthält Gluten“ und „Glutenunverträglichkeit“ (oder Zöliakie).
BEISPIEL
Auf der Speisekarte sind alle glutenfreien Gerichte markiert.
Verwendung als Stoffname
„Gluten“ ist ein Stoffname, ähnlich wie „Milch“ oder „Wasser“. Daher wird es meist im Singular und oft ohne Artikel verwendet, besonders nach Präpositionen.
BEISPIEL
Dieses Brot wird mit Mehl ohne Gluten gebacken.
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Gluten vs Protein
„Protein“ und „Gluten“ haben beide mit Eiweißstoffen zu tun. „Protein“ ist der allgemeine Begriff: Es kann ein Nährstoff in vielen Lebensmitteln sein oder ein biologisches Molekül. „Gluten“ ist viel spezieller. Es ist ein Gemisch aus Proteinen in bestimmten Getreidearten, zum Beispiel Weizen, und ist beim Backen wichtig. Die Wörter können verwechselt werden, weil Gluten aus Proteinen besteht. Aber nicht jedes Protein ist Gluten. Wenn man allgemein über Eiweiß in der Ernährung spricht, sagt man „Protein“. Wenn es um Getreide, Mehl, Brot oder Unverträglichkeit geht, passt „Gluten“.
Gluten
Johanna kauft glutenfreies Brot, weil sie Gluten nicht gut verträgt.
Protein
Meine Freundin achtet beim Frühstück darauf, genug Protein zu essen.