jemandem ein Graus sein
Eine Redewendung, die ausdrückt, dass jemand etwas absolut nicht mag, schrecklich oder abscheulich findet.
Diese Art von lauter Musik ist mir ein Graus.

Graus
Loading your saved state.
Eine Redewendung, die ausdrückt, dass jemand etwas absolut nicht mag, schrecklich oder abscheulich findet.
Diese Art von lauter Musik ist mir ein Graus.

„Der Graus“ gehört zu einer Wortfamilie, die mit Schrecken und Abscheu zu tun hat. Verwandte Wörter sind das Adjektiv „grausam“ und das Verb „grauen“ in der Wendung „jemandem graut vor etwas“.
Mir graut schon vor der Prüfung nächste Woche.
Die häufigste Verwendung ist die feste Wendung „jemandem ein Graus sein“. Die Person, die etwas schrecklich findet, steht dabei immer im Dativ (z.B. mir, dir, ihm).
Frühes Aufstehen am Wochenende ist mir ein Graus.
Wenn „der Graus“ allein als Nomen für „Schrecken“ oder „Entsetzen“ verwendet wird, klingt das oft gehoben oder literarisch. Im normalen Sprachgebrauch ist die feste Wendung „jemandem ein Graus sein“ viel häufiger.
Der Anblick der Zerstörung war der pure Graus.
„die Freude“ und „der Graus“ können einen starken Gegensatz ausdrücken. „Freude“ zeigt, dass man etwas positiv erlebt oder an etwas Gefallen hat. „Graus“ drückt dagegen starken Abscheu, Schrecken oder eine große Abneigung aus. Besonders in der Wendung „jemandem ein Graus sein“ bedeutet es: Jemand findet etwas schrecklich oder mag es überhaupt nicht. Der Gegensatz ist also: etwas macht Freude, oder etwas ist einem ein Graus.

Lange Telefonate mit Behörden sind dem Verkäufer ein Graus.
Das gemeinsame Kochen macht der ganzen Familie Freude.