grösstenteils
Zum größten Teil; fast vollständig, aber nicht ganz. Es beschreibt, dass etwas auf den überwiegenden Teil einer Sache oder Gruppe zutrifft.
Die Arbeit ist grösstenteils fertig, nur ein paar Details fehlen noch.

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Zum größten Teil; fast vollständig, aber nicht ganz. Es beschreibt, dass etwas auf den überwiegenden Teil einer Sache oder Gruppe zutrifft.
Die Arbeit ist grösstenteils fertig, nur ein paar Details fehlen noch.

Das Wort ist aus „größten“ (Superlativ von groß) und „Teils“ (Genitiv von „der Teil“) zusammengesetzt. Es bedeutet also wörtlich „des größten Teils“.
Der Erfolg des Projekts war größtenteils sein Verdienst.
Als Adverb kann „größtenteils“ flexibel im Satz stehen. Es kann auf Position 1 stehen (dann folgt das Verb) oder nach dem Verb im Mittelfeld des Satzes.
Größtenteils waren die Gäste mit dem Service zufrieden.
Für dieses Wort gibt es zwei korrekte Schreibweisen. In Deutschland und Österreich ist „größtenteils“ mit „ß“ üblich. In der Schweiz und als Alternative, wenn „ß“ nicht verfügbar ist, schreibt man „grösstenteils“ mit „ss“.
Die Teilnehmenden kamen größtenteils aus Deutschland.
„teilweise“ und „grösstenteils“ beschreiben beide, dass etwas nicht ganz vollständig ist. Der Unterschied liegt in der Menge. „Teilweise“ sagt nur, dass etwas zu einem Teil gilt; dieser Teil kann klein oder mittelgroß sein. „Grösstenteils“ bedeutet, dass der größte Teil betroffen ist, also fast alles oder die meisten Dinge. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide nicht „ganz“ bedeuten. Als Orientierung: Bei „teilweise“ bleibt offen, wie groß der Teil ist; bei „grösstenteils“ ist es klar die Mehrheit oder der überwiegende Teil.

Nach dem Umbau ist das Büro grösstenteils fertig, nur die Küche fehlt noch.
Der Zug fällt heute teilweise aus, aber einige Verbindungen fahren noch.