Eine Steuer, die von Gemeinden auf den Besitz von Grundstücken und Gebäuden (Immobilien) erhoben wird. Die Höhe richtet sich nach dem Wert des Eigentums.
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Jeder Hausbesitzer muss jährlich die Grundsteuer an die zuständige Gemeinde zahlen.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort besteht aus „Grund“ und „Steuer“. „Grund“ steht hier für „Grundstück“ oder „Grund und Boden“. Es ist also wörtlich eine Steuer auf Grundbesitz.
BEISPIEL
Die Einnahmen aus der Grundsteuer fließen direkt an die Kommunen.
Typische Verben
Im Zusammenhang mit der Grundsteuer werden oft die Verben „zahlen“ oder das formellere „entrichten“ verwendet. Die Behörde hingegen kann die Steuer „erheben“ oder „festsetzen“.
BEISPIEL
Die Gemeinde wird die Grundsteuer im nächsten Jahr erhöhen.
Register
„Grundsteuer“ ist ein Fachbegriff aus dem Finanz- und Verwaltungsbereich. Man begegnet ihm vor allem in offiziellen Schreiben, Nachrichten oder wenn man Immobilien besitzt.
BEISPIEL
Der Bescheid über die neue Grundsteuer kommt per Post.
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Grundsteuer vs Gewerbesteuer
„die Gewerbesteuer“ und „die Grundsteuer“ sind beides Steuern, die Gemeinden erheben. Deshalb kann man sie leicht verwechseln. Der Unterschied ist aber klar: Die Gewerbesteuer betrifft einen Gewerbebetrieb, also zum Beispiel ein Geschäft oder eine Firma. Sie hängt mit dem Gewinn oder Ertrag des Betriebs zusammen. Die Grundsteuer betrifft Grundstücke und Gebäude, also Immobilien. Sie wird fällig, wenn jemand zum Beispiel ein Haus oder ein Grundstück besitzt. Merksatz: „Gewerbe“ passt zum Betrieb, „Grund“ passt zum Grundstück.
Grundsteuer
Für ihr Haus bekommt Nora jedes Jahr einen Bescheid über die Grundsteuer.
Gewerbesteuer
Ali muss für seinen kleinen Laden Gewerbesteuer an die Gemeinde zahlen.