
hallen
Ein Geräusch, das in einem großen oder leeren Raum widerklingt und nachklingt. Der Schall wird von den Wänden zurückgeworfen und erzeugt einen Echoeffekt.
Seine Schritte hallten in dem langen, leeren Korridor.
hallen – hallte – hat gehallt
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Ein Geräusch, das in einem großen oder leeren Raum widerklingt und nachklingt. Der Schall wird von den Wänden zurückgeworfen und erzeugt einen Echoeffekt.
Seine Schritte hallten in dem langen, leeren Korridor.

Im übertragenen Sinne, wenn Worte, Ereignisse oder Gefühle eine starke und nachwirkende Präsenz oder Wirkung haben.
Ihre warnenden Worte hallten noch lange in seinen Gedanken nach.
| er/sie/es | hallt |
|---|---|
| sie | hallen |
| er/sie/es | hallte |
|---|---|
| sie | hallten |
| er/sie/es | hat gehallt |
|---|---|
| sie | haben gehallt |
| er/sie/es | hatte gehallt |
|---|---|
| sie | hatten gehallt |
| er/sie/es | wird hallen |
|---|---|
| sie | werden hallen |
| er/sie/es | halle |
|---|---|
| sie | hallen |
Für die indirekte Rede.
| er/sie/es | hallte |
|---|---|
| sie | hallten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | hallen |
|---|---|
| mit zu | zu hallen |
| Partizip I | hallend |
| Partizip II | gehallt |
Das Verb „hallen“ ist eng mit dem Nomen „der Hall“ verwandt, das „Echo“ oder „Widerhall“ bedeutet. Wenn etwas hallt, erzeugt es also einen Hall.
Der laute Knall erzeugte einen langen Hall in den Bergen.
In der wörtlichen Bedeutung ist das Subjekt des Satzes das Geräusch (z.B. die Stimme, die Schritte). Der Ort, an dem es hallt, wird meist mit der Präposition „in“ + Dativ angegeben.
Ihre Rufe hallten durch den verlassenen Bahnhof.
Sie erkennen die übertragene Bedeutung daran, dass das Subjekt des Satzes abstrakt ist. Wenn „Worte“, „Erinnerungen“ oder „Ereignisse“ hallen, ist die nachwirkende, psychologische Wirkung gemeint, nicht ein akustisches Phänomen.
Sein Versprechen hallte noch lange in ihren Ohren nach.
In der übertragenen Bedeutung wird „hallen“ oft mit abstrakten Nomen kombiniert, die eine Erinnerung oder einen Eindruck beschreiben. Typisch sind „die Worte hallen nach“, „die Erinnerung hallt nach“ oder „das Echo hallt nach“.
Die schrecklichen Bilder des Unfalls hallten noch wochenlang in ihm nach.
Beide Verben beschreiben einen deutlich hörbaren Ton. Hallen betont, dass der Schall von Wänden zurückgeworfen wird und nachklingt; schallen hebt hervor, dass sich ein lauter Ton weit ausbreitet. In großen Räumen können beide Aspekte zugleich vorhanden sein.

Ihr Ruf hallte in der leeren Bahnhofshalle noch lange nach.
Ihr lauter Ruf schallte durch die ganze Bahnhofshalle.