die Hebamme
Eine Fachperson, die Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett medizinisch betreut und berät.
Die Hebamme unterstützte die werdende Mutter während der gesamten Geburt.

Hebamme
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Eine Fachperson, die Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett medizinisch betreut und berät.
Die Hebamme unterstützte die werdende Mutter während der gesamten Geburt.

Das Wort hat eine alte Herkunft. Der erste Teil kommt vom Verb „heben“, da die Hebamme das Neugeborene symbolisch „aufhebt“. Der zweite Teil, „Amme“, ist ein altes Wort für eine Frau, die ein Kind nährt und pflegt.
Schon im Mittelalter gab es Hebammen, die bei Geburten halfen.
Im Kontext von Schwangerschaft und Geburt wird „Hebamme“ oft mit Verben wie „suchen“, „finden“ oder „konsultieren“ verwendet. Frauen werden auch „von einer Hebamme betreut“.
Werdende Mütter sollten sich frühzeitig eine Hebamme suchen.
Im deutschen Gesundheitssystem spielen Hebammen eine zentrale Rolle. Sie betreuen Frauen nicht nur bei der Geburt, sondern auch in den Wochen und Monaten davor und danach (Vor- und Nachsorge).
Nach der Geburt kommt die Hebamme für einige Wochen zu Hausbesuchen vorbei.
„die Hebamme“ und „der Frauenarzt“ können beide wichtig sein, wenn es um Schwangerschaft und Geburt geht. Eine Hebamme begleitet und berät Frauen besonders rund um die Geburt und in der Zeit danach. Ein Frauenarzt ist ein Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe; bei ihm geht es auch um Untersuchungen, Diagnosen und medizinische Behandlung. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide schwangere Frauen betreuen. Praktisch gesagt: Für ärztliche Untersuchungen sagt man eher „Frauenarzt“, für Begleitung bei Geburt und Wochenbett eher „Hebamme“.

Meine Hebamme besucht mich nach der Geburt zu Hause.
Der Frauenarzt hat beim Termin eine Ultraschalluntersuchung gemacht.