
das Herrenhaus
Ein großes, repräsentatives Wohngebäude, das früher der Sitz eines Adligen oder Großgrundbesitzers war und oft im Zentrum eines Landguts liegt.
Das alte Herrenhaus wird heute als Hotel genutzt.
Herrenhaus
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Ein großes, repräsentatives Wohngebäude, das früher der Sitz eines Adligen oder Großgrundbesitzers war und oft im Zentrum eines Landguts liegt.
Das alte Herrenhaus wird heute als Hotel genutzt.

In einem Kloster oder Stift der Gebäudeteil, der den Mönchen oder Chorherren als Wohn- und Gemeinschaftsbereich dient.
Die Mönche versammelten sich im Herrenhaus zum gemeinsamen Gebet.
„Herrenhaus“ setzt sich aus „Herr“ (im Plural „Herren“) und „Haus“ zusammen. Es bedeutet wörtlich „Haus des Herrn“ oder „Haus der Herren“ und bezog sich ursprünglich auf den Wohnsitz eines adligen Grundherrn.
Das Herrenhaus war der Mittelpunkt des gesamten Landguts.
Ein Herrenhaus wird oft mit Adjektiven wie „alt“, „historisch“ oder „herrschaftlich“ beschrieben. Es steht meist in Verbindung mit einem großen Grundstück, einem Park oder einem landwirtschaftlichen Betrieb („Gutshof“).
Wir besichtigten ein herrschaftliches Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert.
Die seltenere Bedeutung im klösterlichen Kontext erkennen Sie an Signalwörtern. Wenn von „Kloster“, „Mönchen“, „Abt“ oder „Stift“ die Rede ist, ist wahrscheinlich der Wohnbereich der Geistlichen gemeint.
Im Herrenhaus des Klosters fanden die täglichen Versammlungen der Mönche statt.
Schloss und Herrenhaus sind große, repräsentative historische Wohngebäude. Ein Schloss war der Wohnsitz von Adligen oder Herrschern; ein Herrenhaus war typischerweise der Sitz eines Adligen oder Großgrundbesitzers auf einem Landgut. Die genaue Bezeichnung hängt oft von der Geschichte des Gebäudes ab.

Der Großgrundbesitzer lebte mit seiner Familie im Herrenhaus des Landguts.
Der Fürst lebte mit seinem Hof in einem großen Schloss.