
die Idylle
Ein Ort, eine Szene oder ein Zustand von friedlicher, einfacher und harmonischer Schönheit, oft in der Natur oder im ländlichen Raum.
Das kleine Fischerdorf am See war eine reine Idylle.
Idylle
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Ein Ort, eine Szene oder ein Zustand von friedlicher, einfacher und harmonischer Schönheit, oft in der Natur oder im ländlichen Raum.
Das kleine Fischerdorf am See war eine reine Idylle.

Ein Kunstwerk (Gedicht, Gemälde, Musikstück), das ein solches friedliches, oft ländliches Leben darstellt.
Im Deutschunterricht analysierten wir eine Idylle aus der Zeit der Romantik.
Das Wort „Idylle“ kommt vom griechischen „eidyllion“, was „Bildchen“ oder „kleines Gedicht“ bedeutet. Es beschreibt also ursprünglich ein kleines, perfektes Bild von einer Szene.
Der Sonnenuntergang am Meer war wie ein gemaltes Bild, eine wahre Idylle.
„Idylle“ wird oft mit Adjektiven wie „ländlich“, „rein“ oder „friedlich“ kombiniert. Interessant ist auch die Verbindung „trügerische Idylle“, die andeutet, dass der Frieden nur oberflächlich ist.
Sie genossen die ländliche Idylle auf dem Bauernhof.
Das Wort beschreibt oft eine sehr harmonische, fast schon zu perfekte und romantische Szene. Es kann daher manchmal eine leicht kitschige oder unrealistische Konnotation haben.
Das kleine Dorf mit den blumengeschmückten Häusern war eine Postkarten-Idylle.
Diese Bedeutung ist auf den Bereich der Kunst und Literatur beschränkt. Wenn es um die Analyse eines Gedichts, eines Gemäldes oder eines Musikstücks geht, ist diese spezifische Form gemeint.
Goethes Gedicht „Hermann und Dorothea“ wird oft als bürgerliche Idylle bezeichnet.
Die Romantik bezeichnet die verträumte oder malerische Atmosphäre eines Ortes. Die Idylle ist dagegen der friedliche, harmonisch schöne Ort oder Zustand selbst. Ein Dorfplatz kann daher eine Idylle sein und durch sein Licht zugleich eine besondere Romantik ausstrahlen.

Der ruhige Dorfplatz mit Brunnen und alten Bäumen war eine ländliche Idylle.
Das warme Abendlicht verlieh dem ruhigen Dorfplatz eine besondere Romantik.